Positionswerkzeuge – Vorrichtung berechnen
Mit dem Positionswerkzeug „Vorrichtung berechnen“ wird eine Vorrichtungsposition anhand von mathematischen Ausdrücken berechnet, die mit den Ausgängen anderer Positions- bzw. Inspektionswerkzeuge zusammenhängen. Das Werkzeug gibt die X,Y-Koordinaten und den Winkel der berechneten Vorrichtung zurück.
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Das Werkzeug gibt die Ergebnisse in Pixeln zurück, sofern das Bild nicht im Anwendungsschritt „Bild einrichten“ in reellen Einheiten kalibriert wurde (In-Sight Vision-Systeme) oder im Anwendungsschritt „Bild einrichten“ die Option Betrachtungsfeld (Breite) auf reelle Einheiten gesetzt wurde (Vision-Sensoren der In-Sight 2000-Serie).
- Wenn das Werkzeug gemeinsam mit der Rasterkalibrierung verwendet wird, können ungenaue Ergebnisse auftreten, wenn sich der Winkelwert der Kalibrierung ändert. In diesen Fällen können stattdessen „Kante zu Kante“, „Kreisförmig“ oder eine importierte Kalibrierung verwendet werden.
Das Positionswerkzeug „Vorrichtung berechnen“ ist in Situationen nützlich, wenn Sie mit bestimmten Punkt-, Linien- oder Winkeldaten, die von einem Positions- oder Inspektionswerkzeug erzeugt werden, eine Vorrichtung berechnen möchten; z. B. wenn Sie eine Vorrichtung anhand von zwei Kanten, deren Schnittpunkt und dem dazugehörigen Schnittwinkel konstruieren möchten. In diesem Beispiel können zwei An-/Abwesenheitswerkzeuge „Kante“ zur Definition der Kanten und ein Geometriewerkzeug „Winkel halbieren“ zur Definition der Werte für X, Y und den Winkel verwendet werden. Das Positionswerkzeug „Vorrichtung berechnen“ verwendet dann die Ausgabedaten des Geometriewerkzeugs „Winkel halbieren“ für die Ausdrücke X (Halbieren_1.Punkt.X), Y (Halbieren_1.Punkt.Y) und Winkel (Halbieren_1.Winkel).