Rasterkalibrierung

In der Bereitstellungsumgebung zeichnet das In-Sight-Vision-System möglicherweise Bilder auf, die aufgrund von bestimmten Einrichtungsbedingungen (z. B. Linsen- und Perspektivenverzerrungen) Verzerrungen aufweisen. Einige Objektive erzeugen möglicherweise kissen- oder tonnenförmige Verzerrungsmuster, wodurch gerade Linien auf dem Bild gekrümmt dargestellt werden. Perspektivische Verzerrung kann auftreten, wenn das In-Sight-Vision-System nicht senkrecht zum Inspektionsbereich angebracht werden kann. Je nach Position im Gesichtsfeld können in diesen Fällen die Bildmerkmale gestreckt bzw. länglich dargestellt werden, was zu fehlerhaften Ergebnissen führt.

Die Option Rasterkalibrierung erstellt durch die Aufzeichnung eines Rastermusters (Punkte oder Schachbrett) eine Art Karte des Bildbereichs. Diese Option stellt anschließend eine Beziehung zwischen den ermittelten Rastermerkmalen (Punkte oder Schnittstellen der Schachbrettlinien) und den benutzerdefinierten Abständen des Rastermusters her. Dieser Vorgang stellt eine äußerst genaue Berechnungsmethode dar, die zur Korrektur verzerrter Bildmerkmale verwendet werden kann.

Durch die Kalibrierung eines In-Sight-Vision-Systems können die Positionen von Objekten am Bildrand genauer ermittelt werden, und Sie erzielen mehr Flexibilität hinsichtlich der Befestigung. Das In-Sight-Vision-System kann so bis zu 45° zur Inspektionsoberfläche geneigt angebracht werden.

Tipp:  Ist für Ihren Anwendungsbedarf die Rasterkalibrierung erforderlich, können Sie das Tool zur Bildumwandlung verwenden, um unverzerrte Ergebnisse anzuzeigen und von anderen Inspektionswerkzeugen Verweise auf die Werkzeugbild-Ausgabe erstellen zu lassen.
  1. Klicken Sie im Dropdownmenü Kalibrierungstyp auf Raster.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Kalibrieren. Weitere Informationen finden Sie in der In‑Sight® Explorer-Hilfe.