Merkmale
Im Bereich "Vision" werden Merkmale auch als "Analyseobjekte eines Bildes" bezeichnet. Zudem sind Vision-Inspektionen auf die in einem Bild gefundenen Merkmalstypen ausgerichtet.
Zu den Merkmalstypen im Schritt Teil suchen gehören:
Hierbei handelt es sich um lineare Bereiche bei Übergängen zwischen hellen und dunklen Pixeln. Kanten können Elemente wie die Enden von Teilen, Pins einer Platine oder das Gewinde einer Schraube sein. Kanten gehören zu den Merkmalstypen, die während einer Inspektion schneller erkannt werden. Dienen sie jedoch als Vorrichtung, sollten sie sich nur in eine Richtung bewegen (horizontal oder vertikal) und einen hohen Kontrast aufweisen.
In diesem Beispiel erscheinen die Lufterfrischerapplikatoren in den einzelnen Bildern nicht an der gleichen Position. Sie werden zwar in der gleichen senkrechten Ebene, aber waagerecht verschoben angezeigt. Als Vorrichtungen werden zwei Positionswerkzeuge für Kanten verwendet. Das Werkzeug auf der linken Seite ermittelt die äußere Kante des unteren Gehäuses des Applikators und richtet die Bereiche der anderen Inspektionswerkzeuge auf der linken Seite aus. Das andere Werkzeug richtet dagegen die Werkzeuge auf der rechten Seite aus.
Kreise sind im Wesentlichen Kanten – Bereiche, die durch einen Übergang zwischen hellen und dunklen Pixeln, der die geometrische Form bestimmt, festgelegt werden. Sie gehören ebenfalls zu den Merkmalstypen, die schneller erkannt werden, sofern sie einen hohen Kontrast aufweisen. Kreise verfügen jedoch über keine Winkeldaten, wenn sie als Vorrichtung verwendet werden.

In diesem Beispiel werden zwei Vorrichtungen verwendet. Die erste Vorrichtung, ein Werkzeug für Blobpositionen, ermittelt das Äußere des Rohrs, während die zweite Vorrichtung, ein Werkzeug für Kreispositionen, die grundlegende kreisförmige Form des Rohrs im gefundenen Blob ermittelt. Aufgrund der Anforderungen der Anwendung wird die Länge der Schrauben ermittelt, indem ihr Abstand zu einem Punkt relativ zu einer gefundenen Form ermittelt wird, die gleichmäßig sein muss.
Muster können aus einer einfachen Gruppe aus sich wiederholenden Formen bis hin zu komplexen Konfigurationen wie Logos oder Beschriftungen bestehen. Muster sind der zuverlässigste Merkmalstyp bei Verwendung als Vorrichtung und bieten die größte Flexibilität bei Drehungen, Bewegungen und Skalierungsunterschieden. Die Inspektion von Mustern dauert jedoch im Allgemeinen am längsten.

In diesem Beispiel erscheint der 2D-Code in jedem Bild an verschiedenen Positionen und in unterschiedlichen Ausrichtungen. Ein Werkzeug für PatMax-Musterpositionen wird verwendet, um eine Vorrichtung zu erstellen und die Suche des Identifizierungswerkzeugs "ID-Codes lesen" auszurichten. Das Werkzeug für PatMax-Musterpositionen wird verwendet, da es komplizierte Muster ermitteln kann und eine große Vielzahl von Positionen, Ausrichtungen und Skalierungen handhaben kann.
Blobs bestehen aus einer Gruppe aus dunklen bzw. hellen und zusammenhängenden Pixeln, beispielsweise einem Klecks weißer Farbe auf einem schwarzen Hintergrund oder einer schwarzen Schraube auf einem weißen Fließband. Blobs liegen in Bezug auf die Schnelligkeit bei der Erkennung zwischen Kanten und Mustern. Zudem ermöglichen Blobs mehr Variationen der Form und Größe von Blobmerkmalen im Vergleich zu einem Muster. Sie weisen jedoch bei Verwendung als Vorrichtung beschränkte Winkeldaten auf.

In diesem Beispiel werden zwei Vorrichtungen verwendet, da die zu inspizierenden Merkmale (die Schrauben) sich in einem Objekt (dem Rohr) befinden, dessen Ausrichtung und senkrechte und waagerechte Position sich von Bild zu Bild unterscheiden kann. Die Flansche des Rohrs haben eine unregelmäßige Form, sodass ein Werkzeug für Blobpositionen zum Erstellen einer Vorrichtung verwendet wird, die das Rohr im Sichtfeld ermittelt.