Kalibrierungswerkzeuge – sequenzieller N-Punkt

Das sequenzielle N-Punkt-Kalibrierungswerkzeug wird zum Erstellen einer Kalibrierungsdatei mithilfe eines Eingabemerkmals und seinen zugehörigen reellen Koordinaten über sequenziellen Bildaufnahmen verwendet. Diese Kalibrierungsdatei kann exportiert und als Kalibrierungstyp im Schritt Bild einrichten sowie in weiteren Jobs verwendet werden.

Tipp:  Nach der Erstellung der Kalibrierung ist es empfehlenswert, die Jobdatei zu speichern. Für spätere Kalibrierungen können Sie einfach den Kalibrierungsjob laden, das Bild aufzeichnen und anschließend die aktualisierte Kalibrierungsdatei automatisch in alle Jobs exportieren, auf die die Kalibrierungsdatei verweist.

Das Werkzeug ist in Situationen hilfreich, in denen ein In-Sight-Vision-System und ein Robotikkoordinatensystem kalibriert werden müssen. Bei dieser Art der Anwendung wird dem Vision-System von der Robotiksteuerung ein Objekt an verschiedenen Positionen angezeigt, wobei bei jeder neuen Position ein Bild aufgezeichnet wird. Bei jeder Aufnahme wird der Kalibrierungstabelle ein Punkt hinzugefügt. Nachdem alle Positionen verarbeitet wurden und jeder Punkt gespeichert wurde, können die Kalibrierungsdatei exportiert und der Job gespeichert werden.

Hinweis:  
  • Dieses Werkzeug erfordert weitere Positions- und/oder Inspektionswerkzeuge als Eingabe, um die Punkte für die Kalibrierung zu definieren. Stellen Sie vor dem Hinzufügen des Werkzeugs die notwendigen Positions- und/oder Inspektionswerkzeuge für die Eingabe zusammen.
  • Bei der Verwendung des N-Punkt-Kalibrierungswerkzeugs oder des sequenziellen N-Punkt-Kalibrierungswerkzeugs müssen die physischen und optischen Einstellungen (Objektiv, Vision-System und das physische Verhältnis zwischen dem Vision-System und der aufgezeichneten Szene) des Kalibrierungs- und Laufzeitvorgangs übereinstimmen. Wird eines der Elemente geändert, muss das System erneut kalibriert werden. Daher wird empfohlen, dasselbe Vision-System und Objektiv sowohl zur Kalibrierung als auch zur Verarbeitung der Laufzeitbilder zu verwenden. Die Einrichtungs- und Kalibrierungseinstellungen des Vision-Systems und des Objektivs dürfen ebenfalls nicht geändert werden. Beispielsweise wird durch Änderung des Aufzeichnungsformats (durch Änderung der Auflösung) oder des Standorts des Vision-Systems die berechnete 2D-Transformation ungültig, die Pixel echten Koordinaten zuordnet.