Merkmale
Im Bereich Vision werden Merkmale auch als "Analyseobjekte eines Bildes" bezeichnet. Zudem sind Vision-Inspektionen auf die in einem Bild gefundenen Merkmalstypen ausgerichtet.
Zu den Merkmalstypen im Schritt Teil inspizieren gehören:
Übergangsbereiche zwischen hellen und dunklen Pixeln; in horizontaler oder vertikaler Richtung oder kreisförmig oder gewölbt. Kanten können Elemente wie die Enden von Teilen, Pins einer Platine, das Gewinde einer Schraube, der Boden einer Flasche oder die Spirale einer Sprungfeder sein. Diese Merkmalstypen lassen sich im Allgemeinem am schnellsten und einfachsten erkennen.
Geometrische Standardbezüge, die zum Berechnen von Abmessungen verwendet werden können.
Muster können aus einer einfachen Gruppe aus sich wiederholenden Formen bis hin zu komplexen Konfigurationen wie Logos oder Beschriftungen bestehen. Muster sind der zuverlässigste Merkmalstyp und bieten die größte Flexibilität bei Drehungen, Bewegungen und Skalierungsunterschieden. Die Inspektion von Mustern dauert jedoch im Allgemeinen am längsten.
Blobs bestehen aus einer Gruppe aus dunklen bzw. hellen und zusammenhängenden Pixeln, beispielsweise einem Klecks weißer Farbe auf einem schwarzen Hintergrund oder einer schwarzen Schraube auf einem weißen Fließband. Sie zählen zu den Merkmalen, die schneller gefunden werden, und ermöglichen mehr Variationen der Form und Größe des Blobmerkmals. Sie besitzen jedoch beschränkte Winkeldaten.
Alphanumerische Textzeichenfolgen.
1D-Barcodes und 2D-Matrixcodes sowie Symbole mit alphanumerischen Datenzeichenfolgen.
Eine Sicke ist ein durchgehendes, aber nicht unbedingt geschlossenes Kantenpaar, das die Grenze zwischen zwei Bereichen unterschiedlicher Pixelwerte festlegt. Sie werden durch einen Breitenwert definiert. Als Sickenpfad werden beispielsweise ein geschweißter Metallpfad, ein Klebstoffpfad oder ein Dichtungspfad bezeichnet.