Konfigurieren der seriellen Native-Kommunikation für Zeichenfolgen (Mitsubishi)

Daten aus EasyBuilder-Jobs, z. B. einzelne Werkzeug- oder Job-Ergebnisse können über die Robotiksteuerung übertragen werden. Nachdem Daten ausgewählt und als Zeichenfolge formatiert wurden, kann die Robotiksteuerung die Daten anfordern, indem sie einen einzelnen In-Sight Native Mode-Befehl (GetValue (GVJob.Robot.FormatString)) sendet, der alle in der Zeichenfolge formatierten Daten zurückgibt.

Hinweis:   In-Sight Vision-Sensoren der 2000-Serie unterstützen die Robotiksteuerung nicht.

So formatieren Sie die Daten als Zeichenfolge für Native Mode-Übertragungen:

Hinweis:  Das In-Sight Vision-System muss Offline geschaltet sein, damit diese Steuerelemente zur Verfügung stehen.
  1. Klicken Sie auf Hinzufügen, um das Dialogfeld Ausgabedaten auswählen zu öffnen. Dieses Dialogfeld enthält Daten von beliebigen Positions- oder Inspektionswerkzeugen, die dem Job hinzugefügt wurden, sowie zusätzliche Jobdaten, z. B. Aufnahme- oder Eingabedaten.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Ausgabedaten auswählen die Daten aus, die vom In-Sight-Vision-System gesendet werden sollen, und klicken Sie auf OK. Für eine Zeichenfolge können maximal 40 Datenelemente ausgewählt werden.
  3. Nach dem Hinzufügen der Daten kann die Reihenfolge der zu sendenden Daten durch Auswählen von Datenelementen in der Liste und Klicken auf die Schaltflächen Nach oben oder Nach unten Ihren Anforderungen entsprechend geändert werden. Sie können auch die Schaltfläche Entfernen verwenden, um unerwünschte Elemente zu löschen.
  4. Weist eines der Datenelemente einen Fließpunkt-Datentyp auf, wird das Steuerelement für die Dezimalstellen aktiviert, und die Anzahl der Dezimalstellen für Fließpunktwerte kann festgelegt werden (0 bis 6, standardmäßig = 3).
  5. Im Fenster rechts neben der Datenliste werden zu Referenzzwecken die formatierte Zeichenfolge und die Zeichenfolgenlänge (Anzahl der Zeichen einer Zeichenfolge) angezeigt. Zur Begrenzung der Werte innerhalb der Zeichenfolge wird automatisch ein Komma eingefügt.
  6. Sobald die Zeichenfolge formatiert wurde, kann die Robotiksteuerung die Datenzeichenfolge durch Senden des einzelnen In-Sight Native Mode-Befehls GetValue (GVJob.Robot.FormatString) anfordern.
  1. Klicken Sie ggf. auf die Registerkarte Serielle Anschlusseinstellungen, um die Einstellungen für die serielle Kommunikation zu definieren. EasyBuilder bestimmt das Protokoll für den seriellen Modus automatisch anhand der Einstellungen unter Geräte-Setup. Die Einstellungen für den seriellen Anschluss werden im In-Sight-Vision-System gespeichert, wenn Sie den Schritt Kommunikation verlassen.

    Hinweis:  
    • Die Optionen in Serielle Anschlusseinstellungen variieren je nach In-Sight-Modell und dem entsprechenden E/A-Modul. Wenn mit einem unterstützten E/A-Modul verbunden, klicken Sie zuerst auf die Schaltfläche E/A-Modul für das Öffnen des Dialogfelds E/A-Modulkonfiguration und konfigurieren Sie das E/A-Modul.

    • In-Sight Micro 1000-Vision-Systeme unterstützen serielle Kommunikation nur, wenn sie mit dem E/A-Modul CIO-MICRO-CC verbunden sind.

    • Es gibt zwei Optionen, um am In-Sight Vision-System der 70xx-74xx-Serie serielle Kommunikation zu ermöglichen: mit dem Breakout-Kabel oder durch Verwenden der E/A-Module CIO-MICRO oder CIO-MICRO-CC. Bei einer Verbindung mit dem Breakout-Kabel (ohne verbundenes E/A-Modul) ermöglicht das Vision-System die Konfiguration einer diskreten Eingangsleitung und einer diskreten Ausgangsleitung, jeweils für den seriellen Empfang und für die serielle Übertragung. Weitere Informationen finden Sie unter So ermöglichen Sie die serielle Kommunikation mit dem Vision-System der In-Sight 70xx-74xx-Serie.
    • In-Sight Micro-Vision-Systeme der 8000-Serie unterstützen serielle Kommunikation nur, wenn sie mit dem E/A-Modul des CIO-Micro verbunden sind.
    • Das CIO-WENET-E/A-Modul unterstützt keine serielle Kommunikation.