Exportieren von Bildern an SD-Karte
Sie können das In-Sight Vision-System so konfigurieren, dass es Bilder an die auf dem In-Sight Vision-System installierte SD-Karte exportiert. So können Sie aufgenommene Bilder (auf Basis eines Werkzeugs oder des Gut/Schlecht-Status eines Jobs) zu Archivierungszwecken speichern. Diese Bilder können dann überprüft werden, um mögliche Fertigungsprobleme zu diagnostizieren.
So senden Sie Bilder an die SD-Karte:
- Wählen Sie im Gruppenfeld Kommunikation die Option SD-Karte aus.
- Wählen Sie die Registerkarte Bild aus.
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Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um einen Eintrag hinzuzufügen und die Parameter für den Bildexport zu konfigurieren.
Hinweis: Sie können einem Job mehrere Bildexportvorgänge hinzufügen. - Schalten Sie das In-Sight Vision-System online. Das Vision-System muss für die Ausführung online sein. Andernfalls werden keine Bilder exportiert.
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Triggern Sie das Vision-System für die Aufnahme von Bildern. Für jedes aufgenommene Bild wird eine Bilddatei (BMP oder JPG, je nach Einstellung des Parameters Dateiformat) exportiert und auf der im Vision-System installierten SD-Karte gespeichert.
Hinweis: Wenn Übertragungsbedingung auf Keine (Standard) gesetzt ist, wird bei jeder neuen Bildaufnahme eine Bilddatei exportiert. Wenn Übertragungsbedingung auf eine andere Option als Keine (Standard) gesetzt ist, wird bei jedem Auftreten des angegebenen Ereignisses eine Bilddatei exportiert. Beispiel: Wenn Übertragungsbedingung auf Job.Schlecht gesetzt ist, wird bei jedem fehlgeschlagenen Job eine Bilddatei exportiert und auf der SD-Karte gespeichert.
Steuerelemente
(Standardmäßig ausgewählt) Bestimmt, ob der Bildexportvorgang aktiv ist und ob er als EasyView-Element (beispielsweise WriteImageLocal_1.Werkzeug_aktiviert) angezeigt wird. Diese Elemente können auf der VisionView-Benutzeroberfläche dargestellt und vom Bediener bearbeitet werden.
Gibt den Namen des Bildexportvorgangs an, der zur Konfiguration der Ergebnisse (Eingänge/Ausgänge und Kommunikation) verwendet werden kann. Der Standardname lautet „WriteImageLocal_1“, sofern es sich um den ersten Bildexportvorgang handelt, der dem Job hinzugefügt wird. Andernfalls werden fortlaufende Nummern an den Namen angehängt, z. B. “WriteImageLocal_2”, “WriteImageLocal_3” usw.). Passen Sie den Vorgang an, indem Sie ihm beispielsweise einen Namen geben, der mit seiner Übertragungsbedingung in Zusammenhang steht.
Legt fest, wann das Bild an die SD-Karte gesendet werden soll. Dies kann beispielsweise dann geschehen, wenn ein bestimmtes Werkzeug „Gut“ oder „Schlecht“ ergibt oder ein Eingangssignal empfangen wird. Standardmäßig ist Keine ausgewählt. Dies bedeutet, dass bei ausgewähltem Kontrollkästchen Aktiviert bei jeder Aufnahme eines Bildes ein Bild exportiert wird. Sollte das Kontrollkästchen Aktiviert nicht ausgewählt oder das verwiesene Werkzeug deaktiviert sein, wird der Bildexportvorgang nicht durchgeführt.
Legt das Dateiformat des exportierten Bildes fest: BMP (Windows-Bitmapformat) oder JPG (JPEG-Standardformat). BMP ist standardmäßig ausgewählt.
Legt die Auflösung des exportierten Bildes fest: Voll, Halb oder Viertel. Standardmäßig ist Voll ausgewählt.
Legt fest, ob eine SVG-Datei erstellt wird, die Overlay-Grafikdaten für unterstützte Positionswerkzeuge und Inspektionswerkzeuge enthält. Zum Anzeigen der SVG-Datei und Bilddatei öffnen Sie die SVG-Datei in einem Webbrowser, der den Dateityp SVG unterstützt (z. B. Microsoft Internet Explorer 9.0). Die SVG-Datei enthält eine interne Verknüpfung zu dem entsprechenden Bild. Wenn der Browser die SVG-Datei öffnet, wird mithilfe der Verknüpfung das aufgenommene Bild gemeinsam mit den Overlay-Grafiken angezeigt.
- >Zum Aktivieren markieren Sie im Gruppenfeld rechts das Kontrollkästchen Einschließlich Grafiken. Das Kontrollkästchen Einschließlich Grafiken in der Tabelle ist schreibgeschützt.
- >Falls aktiviert, verwendet die SVG-Datei den mit dem Parameter Dateiname festgelegten Dateinamen.
- >Wenn der Parameter „Hostname“ in der Registerkarte „Einstellungen“ auf einen In-Sight-Emulator gesetzt ist, werden die SVG-Dateien im Emulatorverzeichnis ([ProgramData]\Cognex\In-Sight\Emulators\x.x.x) gespeichert und auf der Seite In-Sight-Dateien angezeigt.
- >Wurde ein Positionswerkzeug und/oder Inspektionswerkzeug durch Ändern von Werkzeugoptionen im Dialogfeld Optionen zur Ergebnisanzeige zum Ausblenden seiner Overlay-Grafiken konfiguriert, werden die SVG-Grafiken nicht ausgegeben. Standardmäßig zeigen alle Werkzeuge ihre Overlay-Grafiken an.
- >Da die Grafiken von einer Drittanbieteranwendung wie einem Webbrowser gerendert werden, stimmen die Overlay-Grafikdaten nicht exakt Pixel für Pixel überein.
- >Die In-Sight-Firmware garantiert nicht die Übertragung jedes SVG-Datei-Bilddatei-Paars. Ist das In-Sight-Vision-System überlastet, überspringt es u. U. die Übertragung der SVG-Datei und/oder Bilddatei, um sicherzustellen, dass keine Inspektionen und/oder Bildaufnahmen ausfallen.
Zeigt den Namen der exportierten Bilddatei an. Der Standardname lautet Image999. Passen Sie den Dateinamen durch Konfigurieren der folgenden Parameter an: Standarddateiname, Verbindung hinzufügen, Zeitstempel hinzufügen und Zähler hinzufügen.
- Definieren Sie mindestens einen Parameter für die Bilddatei. Wenn das Feld Standarddateiname leer bleibt und die Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen, Zeitstempel hinzufügen und Zähler hinzufügen deaktiviert sind, schlägt der Export fehl.
- Die Reihenfolge der Parameter kann nicht geändert werden.
- Bei aktiviertem Parameter Zähler hinzufügen wird in der Dateinamenvorschau immer der maximale Wert des Zählers angezeigt.
Bestimmt den Namen der exportierten Bilddatei. Der Standardname ist Bild. Lange Dateinamen werden unterstützt.
Definiert, ob das ausgewählte Werkzeug verbunden und dem Namen der exportierten Bilddatei hinzugefügt wird. Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert.
- Der Exportvorgang schlägt fehl, wenn das ausgewählte Werkzeug mit einer Zeichenfolge verbunden wird, die eines der folgenden unzulässigen Zeichen enthält: <, >, :, ", /, \, |, ? or *.
- Das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen ist nicht verfügbar, wenn EasyBuilder kein Werkzeug findet, das verbunden werden kann.
- Wenn Sie das verbundene Werkzeug aus dem Job entfernen, wird das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen automatisch deaktiviert.
- Ist das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen aktiviert, wählen Sie in der Dropdownliste nicht Nicht definiert aus, da sonst u. U. nicht definierte Ergebnisse auftreten.
Definiert, ob dem Namen der exportierten Bilddatei ein Zeitstempel hinzugefügt wird. Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert. Bei aktivierten Kontrollkästchen stehen in der Dropdownliste die folgenden Zeitstempelformate zur Auswahl: MMDDYY, YYYYMMDD_HHMMSS, DDMMYY_HHMMSS, MM-DD-YYYY_HH.MM.SS, HHMMSS, YYMMDD_HHMMSS oder YYDDMM_HHMMSS.
Definiert, ob dem Namen der exportierten Bilddatei ein Zähler hinzugefügt wird oder nicht (Standard = aktiviert). Wenn aktiviert, kann der maximale Wert des Zählers festgelegt werden (0 bis 9999999; Standard = 999). Der Zählerwert erhöht sich mit jeder exportierten Bilddatei. Der Zähler wird automatisch zurückgesetzt, wenn der den Maximalwert erreicht. Vorhandene Bilddateien werden mit Dateien mit gleichem Namen überschrieben.
Fügt der Liste einen neuen Exportvorgang hinzu.
Entfernt einen Exportvorgang aus der Liste. Sie können jeweils nur einen Exportvorgang entfernen.
Setzt den Wert, der dem Bilddateinamen für jeden Bildexportvorgang in der Liste hinzugefügt wird, auf 000 zurück.