Identifizierungswerkzeug "Muster" – Registerkarte "Einstellungen"
Legt den Betriebsmodus des Werkzeugs fest: Identifizieren oder Überprüfen.
Identifizieren (der Standardmodus) wird verwendet, wenn das inspizierte Muster unbekannt ist. Das Werkzeug untersucht das Bild automatisch (basierend auf den festgelegten Bereichen) und stellt fest, welches Muster aus der Bibliothek eingelernter Muster angezeigt wird. Diese Information wird dann unter "Ergebnis" gemeldet.
Überprüfen wird verwendet, um festzustellen, ob das korrekte Muster vorhanden ist. Das Werkzeug überprüft, ob das Bild ein festgelegtes Muster enthält, und vergleicht das gefundene Muster mit dem in Muster angegebenen Muster.
Legt fest, welches eingelernte Muster überprüft wird (um diese Einstellung zu aktivieren, muss der Modus auf Überprüfen eingestellt werden). Wählen Sie eines der eingelernten Muster aus.
Gibt den Übereinstimmungsgrad an, der zwischen dem Muster Modell und dem gefundenen Muster vorhanden sein muss (0 - 100; Standard = 50). Liegen die Werte der gefundenen Muster über der Einstellung bzw. entsprechen sie dieser, liegt eine Übereinstimmung vor. Dieses Werkzeug lässt sich mit einer höheren Einstellung schneller ausführen. Dies erfordert ebenfalls einen höheren Übereinstimmungsgrad zwischen dem Modell und dem gefundenen Muster. Niedrigere Einstellungen beinhalten eine höhere Wahrscheinlichkeit für ungenauere Ergebnisse, beispielsweise die Erkennung von Mustern, die dem Muster Modell ähneln, diesem jedoch nicht entsprechen.
Gibt an, wie weit das gefundene Muster von der Position des Musters "Modell" entfernt sein und dennoch als gültiges Muster erkannt werden kann (± 0 - 180°; Standard = 15°). Bei einem größeren Bereich für die Rotationsabweichung des Musters verlängert sich die Ausführung des Werkzeugs.
Definiert die Toleranz des Werkzeugs gegenüber Änderungen der Musterskalierung innerhalb ±10 % der Größe des eingelernten Musters. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Dadurch sind keine Skalierungsanpassungen möglich. In diesem Betriebsmodus erkennt das Werkzeug nach wie vor Muster in einem Bereich von ±10 %. Die Güte des Merkmals verringert sich jedoch, während sich der Skalierungsprozentsatz erhöht.
Legt die zulässige Gütedifferenz zwischen dem gefundenen Muster und einem der eingelernten Modellmuster fest (1-20; Standard = 0). Der Wert ist die Gütedifferenz zwischen zwei beliebigen eingelernten Modellmustern. Ein Wert von 5 gewährleistet z. B., dass das Werkzeug Muster findet, deren Güte mindestens um 5 höher ist als die anderer Modellmuster.
Definiert die Art und Weise, auf die vom Werkzeug das Muster Modell erstellt wird: Flächenmodell oder Kantenmodell (Standard). Die Option Flächenmodell erstellt das Muster Modell auf Grundlage einheitlichen Samplings der Graustufenwerte im Bereich Modell. Die Option Kantenmodell erstellt das Muster Modell auf Grundlage der ermittelten Kanten (Hell/dunkel-Übergänge) des Mustermerkmals im Modellbereich.
Definiert, wie das Werkzeug den Kompromiss zwischen Genauigkeit/Zuverlässigkeit und Ausführungsgeschwindigkeit bewertet: Genau, Mittel (Standard) und Schnell. Mit Genau erreichen Sie eine höhere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine niedrigere Ausführungsgeschwindigkeit, mit Schnell erreichen Sie eine niedrigere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine höhere Ausführungsgeschwindigkeit, und mit Mittel erhalten Sie eine mittlere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine mittlere Ausführungsgeschwindigkeit.
Definiert den Zeitraum in Millisekunden (0 bis 30 000), in dem das Werkzeug nach Mustern sucht, bevor die Ausführung angehalten und eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
Zeigt den Namen des identifizierten Musters an.