Fehlererkennungswerkzeug "Flächenfehler" – Registerkarte "Fehlererkennung"
Legt die Art der Bildverarbeitung für das Bild fest, um zu bestimmen, ob Fehler vorhanden sind ("Schnell", "Helle Fehler", "Dunkle Fehler" oder "Helle und dunkle Fehler"; Standard = "Schnell").
- Schnell: Diese Option eignet sich am besten zum Erkennen von "kantigen" Übergängen auf einer Oberfläche, beispielsweise Streifen oder Kratzer. Es wird hierbei ein Erodierungs-Dilationsvorgang durchgeführt, bei dem die Kante eines Fehlers hervorgehoben wird. Diese Option hat die schnellste Ausführungszeit, jedoch wird bei Meldungen zu Fehlern lediglich der Umriss des Fehlers, nicht seine Fläche ausgegeben.
- Helle Fehler: Diese Option eignet sich am besten zum Erkennen von hellen "Blob-artigen" Fehlern auf einem dunklen Hintergrund sowie zum Erkennen von Fehlern aufgrund der Pixelgröße ihrer Fläche. Es wird eine "Top Hat"-Filteroperation durchgeführt, die zum Erkennen von potenziellen Fehlern alles außer hellen Merkmalen herausfiltert, die kleiner sind als der Parameter der Erkennungsgröße.
- Dunkle Fehler: Diese Option eignet sich am besten zum Erkennen von dunklen "Blob-artigen" Fehlern auf einem hellen Hintergrund sowie zum Erkennen von Fehlern aufgrund der Pixelgröße ihrer Fläche. Es wird eine "Bottom Hat"-Filteroperation durchgeführt, die zum Erkennen von potenziellen Fehlern alles außer dunklen Merkmalen herausfiltert, die kleiner sind als der Parameter der Erkennungsgröße.
- Helle und dunkle Fehler: Diese Option eignet sich am besten zum Erkennen von "Blob-artigen" Fehlern, die dunkel oder hell sein können, sowie zum Erkennen von Fehlern aufgrund der Pixelgröße ihrer Fläche. Es werden sowohl "Bottom Hat"- als auch "Top Hat"-Operationen durchgeführt, und das maximale Ergebnis beider Operationen wird verwendet.
Legt das anzuzeigende Ausgabebild fest ("Eingabebild", "Abgetastetes Bild", "Fehlerkandidaten" oder "Fehlermaskenbild"; Standard = "Fehlermaskenbild").
- Eingabebild: Das gerade aufgenommene Bild wird angezeigt.
- Abgetastetes Bild: Das geglättete und abgetastete Bild wird angezeigt. Wenn als Eingabe ein gedrehter oder gebogener Bereich verwendet wurde, wird neben der geglätteten und abgetasteten Version die umgerechnete und begradigte Version des Bildes angezeigt.
- Fehlerkandidaten: Die potenziellen Fehler werden angezeigt. Potenzielle Fehler werden als Kontrast zum Hintergrund hervorgehoben.
- Fehlerbild: Fehler werden angezeigt. Fehler werden weiß dargestellt, während alle anderen Flächen schwarz dargestellt werden. Diese Anzeigeoption schließt auch Fehler außerhalb der definierten Fehlergrenzen ("Minimale Fehlerfläche" und "Maximale Fehlerfläche") ein.
Definiert die Rate (1 bis 99999; Standard = 1), mit der das Eingabebild abgetastet und gleichzeitig seine Auflösung verringert wird. Abtasten wird verwendet, um die Ausführungszeit des Werkzeugs zu verkürzen, jedoch geschieht dies zulasten der Genauigkeit. Wird bei der Abtastrate der Wert 1 eingetragen, findet kein Abtasten statt, d. h., das Eingabebild wird in voller Auflösung verwendet. Höhere Werte bedeuten eine geringere Auflösung und Genauigkeit, aber auch schnellere Ausführungszeiten.
Legt fest, ob die Funktion den optimalen Glättungsfaktor zum Glätten des Bildes ermitteln soll (Standard = Aus). Im Allgemeinen wird die Leistung verbessert, wenn die Funktion den optimalen Glättungsfaktor auswählen soll.
Definiert den Faktor (0 bis 99999; Standard = 0), um den das Bild geglättet werden soll. Beginnen Sie zum Ermitteln des optimalen Wertes mit einem ähnlichen Wert wie beim Parameter "Abtastfaktor". Tragen Sie den Wert 0 ein, wenn keine Glättung erfolgen soll.
Definiert die Achse, auf der potenzielle Fehler erkannt werden sollen ("X", "Y" und "X und Y"; Standard = "X und Y").
Definiert die Größe der Erkennungsumgebung (1 bis 99999; Standard = 1) in Pixeln. Dieser Parameter wird verwendet, um die Verarbeitungsumgebung oder den Kernel für den Parameter "Fehlererkennungsvorgang" zu konstruieren. Für alle anderen Fehlererkennungsvorgänge außer Schnell muss der Wert mindestens so groß sein wie die Länge bzw. Breite des zu erkennenden Fehlers.
Definiert den Intensitätsschwellenwert (1 bis 255; Standard = 20) für die Fehlererkennung. Damit ein Fehler erkannt werden kann, muss er sich in der Intensität um diesen Wert vom Hintergrund abheben.
Definiert die Mindestgröße (1 bis 99999; Standard = 30) der zu erkennenden Fehler in Pixeln.
Definiert die Maximalgröße (1 bis 99999; Standard = 99999) der zu erkennenden Fehler in Pixeln.
Definiert den Zeitraum in Millisekunden (0 bis 30000; Standard = 5000), in dem das Werkzeug nach Fehlern sucht, bevor die Ausführung angehalten und eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
Zeigt die Anzahl aller Fehler an, die erkannt wurden.