Zählwerkzeug „Muster“ – Registerkarte „Einstellungen“
Definiert, ob ein Modellmuster über eine Eingangsleitung eingelernt werden soll oder nicht (die Standardeinstellung ist „Aus“, deaktiviert).
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Eingang: Einlernen eines Modellmusters über eine Eingangsleitung. Die ausgewählte Eingangsleitung wird als Einlernsignal verwendet.
Hinweis:- Diese Option wird nicht angezeigt, wenn das In-Sight Vision-System nicht über diskrete Eingänge verfügt (z. B. Vision-Systeme der In-Sight 8000-Serie, die direktes E/A verwenden).
- Der Signaltyp der ausgewählten Eingangsleitung muss im Anwendungsschritt Eingänge/Ausgänge auf Ereignistrigger gestellt sein.
- Beim Einlernen eines Modellmusters wird das Bild verwendet, das zuletzt vom Vision-System/Sensor aufgezeichnet wurde. Es ist nicht erforderlich, das Vision-System/den Sensor erneut auszulösen, um einzulernen.
- Weitere Informationen finden Sie unter Eingänge: Einlernen eines Modellmusters über eine Eingangsleitung
Gibt den Übereinstimmungsgrad an, der zwischen dem Muster Modell und dem gefundenen Muster vorhanden sein muss (0 - 100; Standard = 50). Liegen die Werte der gefundenen Muster über der Einstellung bzw. entsprechen sie dieser, liegt eine Übereinstimmung vor. Dieses Werkzeug lässt sich mit einer höheren Einstellung schneller ausführen. Dies erfordert ebenfalls einen höheren Übereinstimmungsgrad zwischen dem Modell und dem gefundenen Muster. Niedrigere Einstellungen beinhalten eine höhere Wahrscheinlichkeit für ungenauere Ergebnisse, beispielsweise die Erkennung von Mustern, die dem Muster Modell ähneln, diesem jedoch nicht entsprechen.
Gibt an, wie weit das gefundene Muster von der Position des Musters „Modell“ entfernt sein und dennoch als gültiges Muster erkannt werden kann (± 0 - 180°; Standard = 15°). Bei einem größeren Bereich für die Rotationsabweichung des Musters verlängert sich die Ausführung des Werkzeugs.
Definiert die Toleranz des Werkzeugs für Änderungen an der Skalierung des Musters, innerhalb von ±10% der eingelernten Größe des Musters. Standardmäßig ist diese Einstellung deaktiviert, wodurch Skalierungsanpassungen deaktiviert sind. In diesem Modus findet das Werkzeug nach wie vor Muster, die sich innerhalb des Bereichs von ±10% befinden, aber die Güte der Funktion nimmt ab, während der Skalierungsprozentsatz zunimmt.
Definiert die Art und Weise, auf die vom Werkzeug das Muster Modell erstellt wird: Flächenmodell oder Kantenmodell (Standard). Die Option Flächenmodell erstellt das Muster Modell auf Grundlage einheitlichen Samplings der Graustufenwerte im Bereich Modell. Die Option Kantenmodell erstellt das Muster Modell auf Grundlage der ermittelten Kanten (Hell/dunkel-Übergänge) des Mustermerkmals im Modellbereich.
Definiert, wie das Werkzeug den Kompromiss zwischen Genauigkeit/Zuverlässigkeit und Ausführungsgeschwindigkeit bewertet: Genau, Mittel (Standard) und Schnell. Mit Genau erreichen Sie eine höhere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine niedrigere Ausführungsgeschwindigkeit, mit Schnell erreichen Sie eine niedrigere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine höhere Ausführungsgeschwindigkeit, und mit Mittel erhalten Sie eine mittlere Genauigkeit/Zuverlässigkeit und eine mittlere Ausführungsgeschwindigkeit.
Definiert den Zeitraum in Millisekunden (0 bis 30 000), in dem das Werkzeug nach Mustern sucht, bevor die Ausführung angehalten und eine Fehlermeldung ausgegeben wird.