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Revision: 5.6.1.4, 09/14/2018
In diesem Dokument wird der In-Sight OPC-Server für Microsoft® Windows® beschrieben. Folgende Themen werden behandelt:
Der In-Sight OPC-Server bietet über OPC-Clients, die auf den Versionen 1.0, 2.0 oder 3.0 der OPC-Spezifikation basieren, Zugriff auf Zellendaten von In-Sight-Tabellen. Die Zellendaten von In-Sight werden für OPC-Clients sichtbar gemacht, indem OPC-Tags in die Tabellenzellen eingefügt werden, die ein In-Sight Vision-System enthalten. Wenn ein Tag auf eine Zelle angewendet wurde, wird In-Sight OPC-Server so konfiguriert, dass das Tag und dessen zugeordneter Wert veröffentlicht werden, damit OPC-Clients darauf zugreifen können.
In der In‑Sight® Explorer-Hilfedatei finden Sie detaillierte Informationen dazu, wie OPC-Tags zu Zellen hinzugefügt werden und wie der Server so konfiguriert wird, dass er diese Tags veröffentlicht.
Besuchen Sie In-Sight Online Support Center, um die aktuellsten Versionshinweise und Dokumentationen sowie lokalisierte Versionen herunterzuladen.
Dieser Abschnitt beschreibt die Systemanforderungen für In-Sight OPC-Server.
Die folgenden Mindesthardwareanforderungen gelten für PCs, die mit einem einzelnen In-Sight Vision-System mit geringer Auflösung und langsamer Fertigungsgeschwindigkeit verbunden werden:
Die folgenden empfohlenen Hardwareanforderungen gelten für PCs, die mit bis zu vier In-Sight Vision-Systemen gleichzeitig verbunden werden:
In-Sight Explorer wurde unter folgenden Betriebssystemen getestet:
In-Sight OPC-Server kann zwar möglicherweise unter anderen Betriebssystemen ausgeführt werden, jedoch werden Systeme ohne die aufgeführten Anforderungen nicht unterstützt.
In-Sight Explorer 5.6.1 beinhaltet drei Firmwareversionen:
In-Sight Vision-Systeme mit älteren Firmwareversionen funktionieren u. U. ordnungsgemäß. Einige Funktionen werden bei älteren Firmwareversionen jedoch nicht unterstützt und sind nicht vollständig getestet. Für eine optimale Leistung sollten Vision-Systeme mit älterer Firmware auf die neueste unterstützte Firmwareversion aktualisiert werden. Eine Liste der Modelle und unterstützten Firmwareversionen finden Sie in der Datei In-Sight® Explorer-Hilfe im Bereich „Firmwareversionen“.
Sie müssen zum Installieren des In-Sight OPC-Servers als Benutzer mit vollen Administratorberechtigungen angemeldet sein.
Für In-Sight-Software ist Microsoft .NET Framework 4.5 erforderlich. Das In-Sight-Installationsprogramm versucht, Microsoft .NET Framework 4.5 herunterzuladen und zu installieren, wenn es auf dem Computer nicht gefunden wird.
Vor der Installation des In-Sight OPC-Servers müssen Sie die Benutzerkontensteuerung deaktivieren. Verfahren Sie folgendermaßen, um die Benutzerkontensteuerung zu deaktivieren:
Windows 7/Windows Server 2008 R2
Windows 10
Sie müssen die Benutzerkontensteuerung vom Registrierungs-Editor aus deaktivieren, indem Sie den Wert manuell ändern.
Drücken Sie Windows + R auf Ihrer Tastatur. Das Dialogfeld „Ausführen“ wird angezeigt.
Tippen Sie regedit und klicken Sie auf OK. Der Registrierungs-Editor wird geöffnet.
Wählen Sie HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE > Microsoft > Windows > Aktuelle Version > Richtlinien > System.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf EnableLUA, und wählen Sie Ändern aus. Das Dialogfeld „DWORD bearbeiten“ wird angezeigt.
Ändern Sie den Datenwert auf 0.
Klicken Sie zum Schließend des Dialogfelds auf OK.
Starten Sie Ihren PC neu. Jetzt können Sie den In-Sight OPC-Server installieren.
Nach der Installation können Sie die Benutzerkontensteuerung wieder aktivieren. Zum Deinstallieren von In-Sight OPC-Server muss die Benutzerkontensteuerung allerdings wieder deaktiviert werden.
In-Sight OPC-Server (Version 3.2.0 und höher) wird als Windows-Dienst ausgeführt. Da jeweils nur eine Version des Dienstes aktiv sein kann, kann von möglicherweise verschiedenen installierten In-Sight OPC-Server-Versionen nur eine Version verwendet werden. Führen Sie zum Ändern des aktiven Servers den In-Sight OPC Service Manager aus, der sich im folgenden Verzeichnis befindet: C:\Program Files\Cognex\In-Sight\In-Sight OPC Server 5.x.x\OpcServiceManager.exe. Dieses Dienstprogramm führt alle Versionen des auf dem PC installierten OPC-Servers auf. Sie können somit die aktive Version auswählen.
Die In-Sight OPC-Server-Beispielprojekte werden im folgenden Ordner installiert: C:\Users\Public\Documents\Cognex\In-Sight\In-Sight Sample Projects 5.x.x. Das Startmenü enthält eine Verknüpfung zum Öffnen dieses Speicherortes.
| CR# | Problem |
|---|---|
| 10378 |
Wird mit einem Standardbenutzerkonto versucht, den In-Sight OPC-Dienst zu starten oder anzuhalten, schlägt dieser Versuch fehl. Lösung: Aktivieren Sie in der Systemsteuerung (Benutzerkonten) die Benutzerkontensteuerung. |
| 10315 | Wenn der In-Sight OPC-Server durch Rechtsklick auf das Benachrichtigungssymbol angehalten wurde, zeigt die Statusleiste möglicherweise an, dass der Server noch aktiv ist. |
| 9869 |
Sind mehrere In-Sight OPC-Server-Versionen installiert (z.B. 4.10.1 und 5.2.0), funktioniert nach dem Deinstallieren von Version 4.10.1 die OPC Server-Version 5.2.0 nicht mehr. Lösung: Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung, und reparieren Sie die In-Sight OPC Server 5.2.0-Installation, um den Dienst wiederherzustellen. Alternativ können Sie auch In-Sight OPC Server 5.2.0 deinstallieren und neu installieren. |
| 7867 |
Sind auf dem Computer sowohl In-Sight OPC-Server 4.x als auch eine Version der Reihe 3.x installiert, wird unter Umständen folgende Fehlermeldung angezeigt: „GetServicePath: InstallUtil gab den Fehlercode -1 zurück“, wenn die Version 3.x deinstalliert wird. Lösung: Deinstallieren Sie die Version 3.x von In-Sight OPC-Server vor dem Installieren von In-Sight OPC-Server 4.x. Ist In-Sight OPC-Server 4.x bereits installiert, müssen Sie gegebenenfalls die In-Sight OPC-Server 4.x-Installation nach dem Deinstallieren der Version 3.x in der Windows-Systemsteuerung reparieren. |