In-Sight® SDK 5.6.0 – Versionshinweise
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Revision: 5.6.0.6, 05/25/2018
Übersicht
In diesem Dokument wird das In-Sight Softwareentwicklungs-Kit (SDK) für Microsoft® Windows® beschrieben. Folgende Themen werden behandelt:
Informationen über das Steuerelement CvsInSightDisplay finden Sie in den Versionshinweisen zum In-Sight-Display Control.
Informationen zum In-Sight-SDK
Das In-Sight-SDK ist eine Plattform für die Entwicklung benutzerspezifischer Anwendungen, die mit vernetzten In-Sight Vision-Systemen interagieren. Die mit dem In-Sight-SDK entwickelten Programme können in ihrer Komplexität variieren: angefangen bei einem einfachen In-Sight-Display Control, das auf einem Formular verankert ist, bis hin zu robusten Anwendungen, die Aufträge laden, Bilder speichern und über mehrere I/O-Kanäle kommunizieren.
Besuchen Sie In-Sight Online Support Center, um die aktuellsten Versionshinweise und Dokumentationen sowie lokalisierte Versionen herunterzuladen.
Hinweis: Vision-Systeme In-Sight Micro 1020, der In-Sight 2000-Serie und In-Sight 7010, 7020, 7230, 7430 und 7432 werden vom In-Sight-SDK nicht unterstützt.
Systemanforderungen
PC-Hardwareanforderungen
Minimum
Hinweis: Die Mindesthardwareanforderungen gelten für PCs, die mit einem einzelnen In-Sight Vision-System mit geringer Auflösung und langsamer Fertigungsgeschwindigkeit verbunden werden.
- Intel® Celeron® 1000M-Prozessor mit 1,8 GHz (oder gleichwertiger Prozessor)
- 2 GB verfügbarer Arbeitsspeicher
- 4 GB verfügbarer Festplattenspeicher
- Videokarte mit einer Auflösung von 1024 x 768 bei 24-Bit-Farbtiefe (eine DPI-Display-Einstellung von 96 DPI ist erforderlich)
- Netzwerkkarte (mindestens 100 MBit/s) für die Verbindung mit einem In-Sight Vision-System
Empfohlen
Hinweis: Die empfohlenen Hardwareanforderungen gelten für PCs, die mit bis zu vier In-Sight Vision-Systemen gleichzeitig verbunden werden.
- Intel Core™ i7-Prozessor mit 2,7 GHz (oder gleichwertiger Prozessor)
- 4 GB verfügbarer Arbeitsspeicher
- 8 GB verfügbarer Festplattenspeicher
- Videokarte mit einer Auflösung von 1920 x 1080 bei 32-Bit-Farbtiefe (eine DPI-Display-Einstellung von 96 DPI ist erforderlich)
- Gigabit-Netzwerkkarte zur Verbindung mit In-Sight Vision-Systemen
Betriebssystemanforderungen
In-Sight Explorer wurde unter folgenden Betriebssystemen getestet:
- Microsoft® Windows® 10 Professional (64 Bit)
- Microsoft Windows 7 Professional, Servicepack 1 (64 Bit)
- Microsoft Windows Server 2016
In-Sight-SDK kann zwar möglicherweise unter anderen Betriebssystemen ausgeführt werden; Systeme ohne die aufgeführten Anforderungen wurden jedoch nicht getestet und werden nicht unterstützt.
Unterstützte Sprachen
- Englisch
- Japanisch
- Französisch
- Deutsch
- Spanisch (Europa)
- Koreanisch
- Chinesisch (vereinfacht)
Folgende In-Sight-Vision-Systeme werden unterstützt
Unterstützung alter Firmwareversionen
In-Sight Explorer 5.6.0 beinhaltet drei Firmwareversionen:
- In-Sight 5.6.0
- In-Sight 5.2.2
- In-Sight 4.10.5
In-Sight Vision-Systeme mit älteren Firmwareversionen funktionieren u. U. ordnungsgemäß, einige Funktionen werden bei älteren Firmwareversionen jedoch nicht unterstützt und sind nicht vollständig getestet. Für eine optimale Leistung sollten Vision-Systeme mit älterer Firmware auf die neueste unterstützte Firmwareversion aktualisiert werden.
Hinweis: Eine vollständige Liste der Modelle und unterstützten Firmwareversionen finden Sie in der Datei In‑Sight® Explorer-Hilfe im Bereich „Firmwareversionen“.
In-Sight-Firmwareversion 5.6.0
- Vision-Sensoren der In-Sight 2000-Serie
- Vision-Systeme In-Sight 5705 und 5705C
- Vision-Systeme der In-Sight 7000 Gen2-Serie
- Vision-Systeme der In-Sight 8000-Serie
In-Sight-Firmwareversion 5.2.2
- In-Sight Advantage-Engine
In-Sight-Firmwareversion 4.10.5
- Vision-Systeme der In-Sight Micro 1000-Serie
- Vision-Systeme der In-Sight 5000-Serie (ausgenommen Vision-Systeme In-Sight 5705 und 5705C)
- Vision-Systeme der In-Sight 7000-Serie (ausgenommen Vision-Systeme der In-Sight 7000 Gen2-Serie)
Hinweise:
- Die Vision-Systeme In-Sight Micro 1020, der In-Sight 2000-Serie und In-Sight 7010, 7020, 7230, 7430 und 7432 werden vom In-Sight-SDK nicht unterstützt.
- Während der Kommunikation mit In-Sight Vision-Systemen mit Firmware In-Sight 5.1.0 oder höher müssen Anwender eine Meldung an das Vision-System senden, um die aktuellsten Bilder und Ergebnisse zu erhalten. Dies geschieht automatisch, wenn CvsInSightDisplay verwendet wird und sichtbar ist. Andernfalls sollten Benutzer CvsInSight.AcceptUpdate() oder CvsInSightDisplay.AcceptUpdate() abrufen, wenn neue Ergebnisse empfangen werden sollen.
- Die Kommunikation mit In-Sight Vision-Systemen mit Firmware In-Sight 4.x.x hat sich nicht geändert. Der Aufruf von CvsInSight.AcceptUpdate() ist nicht erforderlich und hat keine Auswirkungen auf den Empfang von Bildern und Ergebnissen.
Microsoft .NET Framework 4.5
Für In-Sight-Software ist Microsoft .NET Framework 4.5 erforderlich. Das In-Sight-Installationsprogramm versucht, Microsoft .NET Framework 4.5 herunterzuladen und zu installieren, wenn es auf dem Computer nicht gefunden wird.
Unterstützte Entwicklungsumgebungen
- Microsoft Visual Studio 2013
- Microsoft Visual Studio 2012
Hinweise
- ActiveX-Steuerelemente werden durch Microsoft Visual Basic 6.0, Rockwell Automation FactoryTalk® View Site Edition (SE) und kompatible ActiveX-Hostanwendungen unterstützt.
- Für die Erstellung von ToolBuilder EasyBuilder-Tools ist zusätzlich das GUID Generation Utility (guidgen.exe) erforderlich. Dieses Dienstprogramm ist Teil von Microsoft Visual Studio. Für weitere Informationen zu diesem Thema konsultieren Sie bitte MSDN.
ToolBuilder-Unterstützung
Das In-Sight-SDK unterstützt die Möglichkeit zum Erstellen benutzerdefinierter EasyBuilder-Tools (weitere Informationen finden Sie im Dokument ToolBuilder Programmer Reference Guide). Alle mittels ToolBuilder erstellten EasyBuilder-Tools müssen im folgenden Verzeichnis gespeichert sein, damit sie in der Anwendung In-Sight Explorer verfügbar sind: C:\Program Files (x86)\Cognex\In-Sight\In-Sight Explorer 5.x.x\AddIns. Zum Erstellen von EasyBuilder-Tools mit ToolBuilder muss sich die DLL für das Tool im Verzeichnis „In-Sight Explorer 5.x.x\AddIns“ befinden. Kopieren Sie alle bisher erstellten ToolBuilder-DLL-Dateien, und fügen Sie sie in das Verzeichnis „AddIns“ ein.
Installation
Sie müssen zum Installieren des In-Sight-SDK als Benutzer mit vollen Administratorberechtigungen angemeldet sein.
Hinweis: COM/ActiveX-Anwendungen, die mit einer anderen Version des In-Sight-Display Controls oder des In-Sight-SDKs entwickelt wurden, sind mit dieser Version nicht kompatibel und können somit nicht verwendet werden. Die benutzerdefinierten Anwendungen müssen für diese Version neu kompiliert werden oder die Originalversion muss neu installiert werden. (CR# 5084)
Beispielprojekte
Die In-Sight-SDK-Beispielprojekte werden im folgenden Ordner installiert:
- C:\Users\Public\Documents\Cognex\In-Sight\In-Sight Sample Projects 5.x.x
Das Startmenü enthält eine Verknüpfung zum Öffnen dieses Speicherortes.
Bekannte Probleme
Hinweis: Mithilfe der den Versionshinweisen gegebenenfalls hinzugefügten Änderungsauftragsnummern (Change Request Numbers, CR-Nummern) können die vom Cognex Technical Support zusammengestellten bekannten Probleme besser verfolgt werden. Informationen über bekannte Probleme im Zusammenhang mit dem Cognex In-Sight Display Control (CvsInSightDisplay) finden Sie in den Versionshinweisen zum In-Sight Display Control.
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In-Sight-SDK-Elemente (wie CvsInSightDisplay), die Aktualisierungen benötigen, fordern Aktualisierungen nur an, wenn die Elemente sichtbar sind, nicht wenn sie verborgen oder minimiert sind.
Lösung: Sollten in diesem Szenario Aktualisierungen benötigt werden, muss ein Aufruf von CvsInSight.AcceptUpdate() oder CvsInSightDisplay.AcceptUpdate() hinzugefügt werden, damit neue Ergebnisse vom In-Sight-Vision-System empfangen werden können. Fügen Sie dem Event CvsInSight.ResultsChanged einen Handler hinzu. Sobald die Ergebnisse verarbeitet wurden, muss CvsInSight.AcceptUpdate aufgerufen werden.
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Beim Erstellen einer In-Sight-SDK-Anwendung unter einem 64-Bit-Betriebssystem müssen Sie die Zielplattform auf x86 setzen. Ist die Zielplattform auf „Any CPU“ oder „x64“ gesetzt, stürzt die Anwendung u. U. wegen eines FileNotFoundException- oder BadImageFormatException-Fehlers ab.
Lösung: So konfigurieren Sie die Anwendung für eine x86-Plattform in Visual Studio:
- Klicken Sie im Solution Explorer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Eigenschaften.
- Wählen Sie die Registerkarte Build.
- Wählen Sie in der Dropdownliste Zielplattform den Eintrag x86.
Hinweis: Schlagen Sie in der Referenzhilfedatei des In-Sight-SDK nach, wenn Sie genaue Anweisungen zum Lösen dieses Problems in den verschiedenen Projekttypen benötigen.
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Schalten Sie das Vision System offline, bevor Sie die SetExpression-Methode aufrufen. |