In-Sight® Explorer 5.6.0 – Versionshinweise

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Revision: 5.6.0.6, 05/25/2018

Übersicht

In diesem Dokument wird die In-Sight® Explorer-Software beschrieben. Folgende Themen werden behandelt:

Hinweis: Besuchen Sie das In-Sight Online Support Center, um die aktuellsten Versionshinweise und Dokumentationen sowie lokalisierte Editionen herunterzuladen. Um auf die aktualisierte Dokumentation über die In-Sight Explorer-Benutzerschnittstelle und das Windows-Startmenü zugreifen zu können, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Melden Sie sich am PC als Benutzer mit Administratorberechtigungen an.
  2. Kopieren Sie die heruntergeladene Dokumentation in den entsprechenden Speicherort im Installationsverzeichnis. Der Standardspeicherort lautet: C:\Program Files (x86)\Cognex\In-Sight\In-Sight Explorer 5.x.x\Documentation.

Systemanforderungen

Dieser Abschnitt beschreibt die Systemanforderungen für die In-Sight Explorer-Software.

PC-Hardwareanforderungen

Minimum

Hinweis: Die Mindesthardwareanforderungen gelten für PCs, die mit einem einzelnen In-Sight Vision-System mit geringer Auflösung und langsamer Fertigungsgeschwindigkeit verbunden werden.

Empfohlen

Hinweis: Die empfohlenen Hardwareanforderungen gelten für PCs, die mit bis zu vier In-Sight Vision-Systemen gleichzeitig verbunden werden.

Betriebssystemanforderungen

In-Sight Explorer wurde unter folgenden Betriebssystemen getestet:

Der In-Sight Explorer kann zwar auch auf anderen Windows-Betriebssystemen installiert und ausgeführt werden, jedoch werden Computer ohne die oben aufgeführten Anforderungen nicht offiziell unterstützt.

Unterstützte Sprachen

Folgende In-Sight-Vision-Systeme werden unterstützt

Unterstützung alter Firmwareversionen

In-Sight Explorer 5.6.0 beinhaltet drei Firmwareversionen:

In-Sight Vision-Systeme mit älteren Firmwareversionen funktionieren u. U. ordnungsgemäß, einige Funktionen werden bei älteren Firmwareversionen jedoch nicht unterstützt und sind nicht vollständig getestet. Für eine optimale Leistung sollten Vision-Systeme mit älterer Firmware auf die neueste unterstützte Firmwareversion aktualisiert werden.

Hinweis: Eine vollständige Liste der Modelle und unterstützten Firmwareversionen finden Sie in der Datei In‑Sight® Explorer-Hilfe im Bereich „Firmwareversionen“.

In-Sight-Firmwareversion 5.6.0

In-Sight-Firmwareversion 5.2.2

In-Sight-Firmwareversion 4.10.5

Microsoft .NET Framework 4.5

Für In-Sight-Software ist Microsoft .NET Framework 4.5 erforderlich. Das In-Sight-Installationsprogramm versucht, Microsoft .NET Framework 4.5 herunterzuladen und zu installieren, wenn es auf dem Computer nicht gefunden wird.

Neue Funktionen

Neue Funktion Betroffene Firmwareversion
Unterstützt folgende neuen Vision-Sensor-Modelle: In-Sight 2000-110, 2000-120, 2000-120C, 2000-130 und 2000-130C, mit Flüssiglinsen und AF-Funktion. 5.5.0
Unterstützt folgende neuen Vision-Systeme: In-Sight 7900 und 7902. 5.5.0
Unterstützt folgende neuen Vision-Systeme: In-Sight 7900, 7900C, 7901, 7901C, 7902, 7902C, 7905 und 7905C. 5.6.0
Umfasst die neue Web HMI-Funktion, die es Benutzern ermöglicht, auf Jobdaten (Bilder, grafische Steuerelemente, Pass/Fail-Daten usw.) zuzugreifen und mit dem Vision-System oder -Sensor über eine webbasierte Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) zu interagieren. 5.6.0

Dem EasyBuilder-Anwendungsschritt „Kommunikation“ wurden folgende Möglichkeiten hinzugefügt:

  • Exportieren einer Datendatei auf einen FTP-Server oder auf die im Online-Status des In-Sight Vision-Systems 7000 Gen2 installierte SD-Karte.
  • Anhängen einer Datenzeichenfolge an eine Datei auf einem FTP-Server oder auf der im Online-Status des In-Sight Vision-Systems 7000 Gen2 installierten SD-Karte.
5.6.0

Im In-Sight Netzwerk-Bereich wurden mehrere Änderungen vorgenommen:

  • Anzeigen oder Ausblenden von Modell, IP-Adresse, MAC-Adresse und Firmwareversion der In-Sight-Geräte (Vision-Systeme, Vision-Sensoren, Emulatoren und Host-Tabellen).
  • Gruppieren der In-Sight-Geräte.
  • Filtern der In-Sight-Geräte, die mehrere Token verwenden, über das neue Filter-Feld und die Schaltfläche „Anwenden“.
Hinweis: Aufgrund dieser Änderungen werden die Ordner der SD-Karte und der RAM-Disk im In-Sight Netzwerk-Bereich nicht mehr angezeigt. Diese Ordner können im Bereich „In-Sight-Dateien“ angezeigt werden.
5.6.0 und 4.10.5

Hinzugefügt wurde PatMax RedLine™ Color, ein neues Werkzeug für den Farbmustervergleich, das trainierte Merkmale in einem 24-Bit-Farbbild ohne Grauwert-Konvertierung erkennen kann. PatMax RedLine Color umfasst zwei Funktionen: TrainPatMaxRedlineColor und FindPatMaxRedLineColor (Vision-Werkzeuge > Mustervergleich). Die TrainPatMaxRedLineColor-Funktion lernt, Muster zu erkennen. Die FindPatMaxRedLineColor-Funktion wird dann verwendet, um ein oder mehrere Vorkommen eines Musters in einem Bild zu finden.

5.6.0
Bei den Vision-Sensoren In-Sight 2000-130 und 2000-130C wird vom Positionswerkzeug für Muster und vom Werkzeug zum Erkennen vorhandener/fehlender Muster außer dem Pass/Fail-Status jetzt auch die Anzahl der erkannten Muster zurückgegeben. 5.6.0
Das Dialogfeld für das Setup der Explorer-Hosttabelle umfasst jetzt das Steuerelement vom Typ Sensor, das die Auswahl des In-Sight-Modells für die Anzeige im In-Sight Netzwerk-Bereich ermöglicht. 5.6.0 und 4.10.5

Änderungen und Fehlerkorrekturen

Hinweise:

CR# Geändert/Korrigiert Betroffene Firmwareversion
Nicht verfügbar Die TestRun-Funktion kann jetzt über ein externes Gerät, wie z. B. per SPS über Ethernet/IP oder PROFINET-Kommunikation, initiiert werden. Die werksseitigen EtherNet/IP- und PROFINET-Kommunikationsprotokolle wurden ebenfalls geändert, um die signalgesteuerte TestRun-Funktion auf Vision-Systemen zu unterstützen. 5.6.0
77914 Bei der LatchString-Funktion tritt kein Speicherleck mehr auf, wenn die Funktion auf In-Sight Vision-Systemen mit Firmwareversion 4.10.x konditional aktiviert wird. 4.10.5
77750 Bei den Vision-Sensoren der In-Sight 2000-Serie ist die Option für die automatische Zeitüberschreitung nicht mehr Bestandteil des Positionswerkzeugs für Muster und des Werkzeugs zum Erkennen vorhandener/fehlender Muster. 5.6.0
46620 Die GreysScaleDistance-Funktion bewirkt nicht mehr, dass das In-Sight Vision-System oder der Emulator nicht mehr reagiert, wenn ein unvollständig aufgenommenes Bild geladen wird. 5.6.0 und 4.10.5

Bekannte Probleme

Hinweis: Mithilfe der den Versionshinweisen gegebenenfalls hinzugefügten Änderungsauftragsnummern (Change Request Numbers, CR-Nummern) können die vom Cognex Technical Support zusammengestellten bekannten Probleme besser verfolgt werden.
CR# Problem Betroffene Firmwareversion
79668 Wenn ein Color-Vision-Sensor der In-Sight 2000-Serie mit einem Web HMI verbunden wird und mit der größtmöglichen Geschwindigkeit Bilder aufnimmt, kann die Triggergeschwindigkeit signifikant abnehmen. 5.6.0
79652 Für Vision-Sensoren der In-Sight 2000-Serie mit Firmwareversion 5.6.0 sind die maximalen Ansichtsverbindungen (In-Sight Explorer, VisionView oder Web HMI) auf 2 beschränkt. 5.6.0
79345 Wenn Web HMI in Verwendung ist, darf die zyklische E/A über PROFINET nicht schneller als mit einer Geschwindigkeit von 8 ms ausgeführt werden. 5.6.0
79073

Bei Vision-Sensoren der In-Sight 2000-Serie mit aktiviertem HMI-Server wurden Stabilitätsprobleme beobachtet, wenn der Sensor mit dem HMI über ein Netzwerk mit hohem Datenverkehr verbunden ist, und dies zu Zugänglichkeits- und Verbindungsstörungen im Netzwerk führt. Versuchen Sie unter diesen Umständen, den Vision-Sensor und den HMI-Server mit einem weniger stark beanspruchten Netzwerk zu verbinden, oder verbinden Sie den Vision-Sensor direkt mit dem HMI-Server.

Lösung: Schalten Sie den Vision-Sensor aus und wieder ein.

5.6.0
78064

Wenn bei einem In-Sight Vision-System der 8000-Serie oder einen Vision-Sensor der In-Sight 2000-Serie mit Firmwareversion 5.6.0 ein Downgrade auf Firmwareversion 5.5.x oder früher durchgeführt wird, werden möglicherweise nicht-englische Dateien im Vision-System/Sensor gelöscht. Selbst wenn die Dateien vor diesem Vorgang über das Dialogfeld zum Sichern manuell gesichert werden, werden nicht-englische Dateien nach dem Downgrade möglicherweise nicht wiederherstellt.

Lösungen: Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um nicht-englische Dateien wiederherzustellen:

  • Verwenden Sie In-Sight Explorer 5.6.0, um den Downgrade der Firmware durchzuführen. Sie können eine andere Firmwareversion auswählen, indem Sie das Dropdown-Menü in der Spalte „Neue Version“ im Dialogfeld „Vision-Systeme für Firmwareaktualisierung auswählen“ (System > Firmware aktualisieren) verwenden.
  • Wenn für den Downgrade In-Sight Explorer 5.5.x oder früher verwendet wird, führen Sie die Firmware-Aktualisierung zweimal durch. Bei der zweiten Firmware-Aktualisierung werden die nicht-englischen Dateien im Vision-System/Sensor wiederhergestellt.
5.5.x und früher
48636 Wenn ein In-Sight Vision-System der 7600/7800-Serie mit Firmwareversion 5.5.0 oder früher ausgeliefert und dann ein Downgrade auf Firmwareversion 5.4.1 oder früher durchgeführt wird, dauert es ungefähr vier Minuten, bis das Vision-System nach dem Aus- und Einschalten wieder hochgefahren wird. 5.4.1 und früher
48478 Wenn ein In-Sight Vision-System mit Firmwareversion 5.6.0 einen Job mit vielen Instanzen der Funktion „ReadIDMax“ ausführt, benötigt dieser Job u. U. mehr Arbeitsspeicher als auf dem Vision-System verfügbar ist. Für alle Instanzen der Funktion, die den verfügbaren Arbeitsspeicher übersteigen, wird dann #FEHLER“ ausgegeben. Dieses Problem kann beispielsweise auftreten, wenn ein Job auf einem In-Sight 8405 Vision-System mehr als 100 Instanzen der Funktion „ReadIDMax“ enthält. 5.6.0
45581 Bei auf CIP-Sync/PTP konfigurierten In-Sight Vision-Systemen der 7600/7800-Serie kann sich die Genauigkeit der 1588-Synchronisierung über eine transparente Schaltuhr auf einen größeren Offset vom Master als 10 µs erhöhen. 5.6.0
43186 Während der Konfiguration eines Serieller-Text-, Serieller-Native-, TCP/IP- oder UDP-Geräts im Anwendungsschritt „Kommunikation“ auf einem In-Sight Vision-Sensor der 2000-Serie zeigt das Dialogfeld „FormatString“ „#FEHLER“ im Feld „Ausgangszeichenfolge“ an. Um die Ausgangszeichenfolge zu sehen, müssen Sie auf „OK“ klicken, um das Dialogfeld zu schließen. Danach wird die Ausgangszeichenfolge in der Registerkarte „Formatausgabezeichenfolge“ richtig angezeigt. 5.6.0
42550 In-Sight Track & Trace-Jobdateien werden auf In-Sight-Modellen mit Firmwareversion 5.1.0 und höher nicht unterstützt. 5.6.0
35828 Wenn das Vision-System über ein industrielles Ethernet-Kommunikationsprotokoll getriggert wird, wird das JobPass-Signal nur dann gesendet, wenn der Job eine WriteResultsBuffer-Funktion beinhaltet. Dies betrifft EasyBuilder-Anwendungen nicht. 5.6.0
32479

Die Aktualisierung eines In-Sight Vision-Systems, das mit einem POWERLINK-Netzwerk verbunden ist, führt zu einen Code 13710. Das Vision-System muss neu gestartet und die Dateien wiederhergestellt werden (die Firmware wird trotzdem erfolgreich aktualisiert).

Lösung: Bevor Sie die Firmware des Vision-Systems aktualisieren, befolgen Sie die folgenden Schritte:

  1. Trennen Sie das Vision-System vom POWERLINK-Netzwerk und verbinden Sie das Vision-System über einem Netzwerkanschluss im selben Subnetz mit dem Computer, auf dem der In-Sight Explorer installiert ist.
  2. Starten Sie das Vision-System neu.
  3. Aktualisieren Sie die Firmware, während sich das Vision-System im Ethernet-Modus befindet.
  4. Verbinden Sie das Vision-System wieder mit dem POWERLINK-Netzwerk.
  5. Starten Sie das Vision-System neu.
4.10.5