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Segmentierung
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Legt die Parametereinstellungen fest, die bei der Segmentierung verwendet werden sollen.
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Zeichenpolarität
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Gibt die Polarität der Zeichen im Eingabebild an.
Hinweis: Legen Sie die Polarität des Texts fest, um die Leistung der Funktion zu verbessern.
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1 = Schwarz auf Weiß
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Die Polarität des Texts ist schwarzer Text auf weißem Hintergrund.
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2 = Weiß auf Schwarz
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Die Polarität des Texts ist weißer Text auf schwarzem Hintergrund.
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4 = Automatisch (Standard)
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Die Funktion wird die Polarität von Text und Hintergrund automatisch erkennen.
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Zeichenbreitentyp
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Legt fest, wie die Zeichenbreite im Zeichensatz variieren soll, wodurch wiederum bestimmt wird, wie Zeichenfragmente miteinander verbunden oder aufgeteilt werden sollen.
Hinweis: Die Zeichenbreite ist die Breite des Zeichenbereichs (d. h. des Zeichenrechtecks der Tinte), nicht die des Inspektionsbereichs (ROI) (der normalerweise Füllung um das Zeichenrechteck enthält).
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1 = Automatisch (Standard)
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Die Zeichenbreite ist nicht bekannt. Die Breite des Zeichensatzes ist entweder fest oder proportional. Zeichenfragmente, die breiter als die angegebene maximale Zeichenbreite sind, werden in einzelne individuelle Zeichen aufgeteilt oder werden nicht die gleiche Breite haben, abhängig davon, wie die Funktion die bestmögliche Aufteilung der Zeichenfragmente vornimmt.
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2 = Fest
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Alle Zeichenrechtecke im Zeichensatz haben dieselbe Breite. Zeichenfragmente, die breiter sind als die angegebene maximale Zeichenbreite, werden in individuelle Zeichen mit gleicher Breite aufgeteilt.
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4 = Variabel
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Die Zeichen im Zeichensatz haben u. U. Zeichenrechtecke mit unterschiedlicher Breite. Zeichenfragmente, die breiter als die angegebene maximale Zeichenbreite sind, werden in einzelne individuelle Zeichen aufgeteilt oder werden nicht die gleiche Breite haben, abhängig davon, wie die Funktion die bestmögliche Aufteilung der Zeichenfragmente vornimmt.
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Mindestzeichenbreite
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Gibt die Mindestbreite eines Zeichenrechtecks in Pixel (1 – 1000; Standard = 3) an, die für das Melden eines Zeichens erforderlich ist. Diese Einstellung kann beim Herausfiltern des Hintergrundrauschens oder anderer nicht-textueller Merkmale hilfreich sein.
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Maximale Zeichenbreite verwenden
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Bestimmt, ob die Funktion die maximale zulässige Breite des Zeichenbereichs eines Zeichens in Betracht ziehen soll oder nicht. Diese Einstellung kann die Funktion bei der Bestimmung, ob ein Zeichenfragment aufgeteilt oder zusammengefügt werden soll, unterstützen. Wenn das Zeichenfragment aufgeteilt werden soll, dann wird der Parameter „Zeichenbreitentyp“ die geeignetste Technik bestimmen, die verwendet werden soll.
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0 = AUS (Standard)
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Die Funktion wird die maximale zulässige Breite des Zeichenbereichs eines Zeichens nicht in Betracht ziehen. |
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1 = EIN
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Die Funktion wird die maximale zulässige Breite des Zeichenbereichs eines Zeichens in Betracht ziehen. Ist dieser Parameter aktiviert, wird ein Zeichen, dessen Breite den festgelegten Wert überschreitet, in nicht zu breite Segmente geteilt.
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Maximale Zeichenbreite
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Legt die maximal erlaubte Breite des Zeichenrechtecks in Pixel fest (1 - 5000; Standard = 100).
Hinweis: Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn der Parameter Maximale Zeichenbreite verwenden aktiviert ist.
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Mindestzeichenhöhe
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Gibt die Mindesthöhe eines Zeichenrechtecks in Pixel (1 – 1000; Standard = 3) an, die für das Melden eines Zeichens erforderlich ist. Diese Einstellung kann beim Herausfiltern des Hintergrundrauschens oder anderer nicht-textueller Merkmale hilfreich sein.
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Maximale Zeichenhöhe verwenden
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Bestimmt, ob die Funktion die maximal zulässige Höhe des Zeichenbereichs eines Zeichens in Betracht ziehen soll oder nicht. Dieser Wert wird auf zwei Arten verwendet: Zum einen wird dieser Wert beim Erkennen der gesamten Zeile verwendet, z. B. zum Verwerfen von vertikal angrenzendem Rauschen und/oder anderer Zeilen vertikal angrenzender Zeichen. Zum anderen wird ein einzelnes Zeichen, dessen Höhe diesen Wert überschreitet, entsprechend zugeschnitten.
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0 = AUS (Standard)
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Die Funktion wird die maximale zulässige Höhe des Zeichenbereichs eines Zeichens nicht in Betracht ziehen.
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1 = EIN
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Die Funktion wird die maximale zulässige Höhe des Zeichenbereichs eines Zeichens in Betracht ziehen.
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Maximale Zeichenhöhe
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Legt die maximal erlaubte Höhe des Zeichenrechtecks in Pixel fest (1 - 5000; Standard = 100).
Hinweis: Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn der Parameter Maximale Zeichenhöhe verwenden aktiviert ist.
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Mindestseitenverhältnis des Zeichens verwenden
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Gibt an, ob die Funktion das zulässige Mindestseitenverhältnis eines Zeichens berücksichtigt, wenn das Seitenverhältnis als die Höhe der gesamten Zeichenzeile geteilt durch die Breite des Zeichenbereichs definiert ist.
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0 = AUS
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Die Funktion wird das zulässige Mindestseitenverhältnis eines Zeichens nicht in Betracht ziehen. |
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1 = EIN (Standard)
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Die Funktion wird das zulässige Mindestseitenverhältnis eines Zeichens in Betracht ziehen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Zeichen, dessen Seitenverhältnis kleiner als dieser Wert ist (d. h. dessen Breite zu groß ist), in nicht zu breite Teile geteilt.
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Mindestseitenverhältnis des Zeichens
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Gibt das zulässige Mindestseitenverhältnis eines Zeichens an (0 – 500; Standard = 80). Diese Einstellung kann dazu verwendet werden, die maximale Breite der Zeichen mithilfe der Gesamthöhe der Zeichenlinie indirekt einzustellen, wobei die maximale Breite gleich der Linienhöhe dividiert durch den Wert Mindestseitenverhältnis des Zeichens ist. Zeichenfragmente, die breiter sind, als der Parameter zulässt, werden nicht verbunden und werden in zwei oder mehr Zeichenfragmente aufgeteilt, die nicht zu breit sind (diese Breite wird durch den Parameter „Zeichenbreitentyp“ gesteuert).
Hinweis: Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn der Parameter Mindestseitenverhältnis des Zeichens verwenden aktiviert ist.
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Winkelbereich
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Gibt den Winkelsuchbereich in Grad an (0 - 45; Standard = 0).
Hinweis: Wenn die Textlinie Winkeldrehung oder Neigung ausgesetzt ist, und diese Winkeldrehung oder Neigung über Bilder hinweg gleichbleibend sind, stellen Sie den Bereich so ein, dass diese Abweichungen kompensiert werden. Alle Werte über 0 verlängern die Ausführungszeit des Segmentierungsprozesses.
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Neigungsbereich
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Gibt den Neigungssuchbereich in Grad an (0 – 45; Standard = 0).
Hinweis: Wenn die Textlinie Winkeldrehung oder Neigung ausgesetzt ist, und diese Winkeldrehung oder Neigung über Bilder hinweg gleichbleibend sind, stellen Sie den Bereich so ein, dass diese Abweichungen kompensiert werden. Alle Werte über 0 verlängern die Ausführungszeit des Segmentierungsprozesses.
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Modus Zeichenfragmentverbindung
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Legt fest, dass die Funktion beim Abbilden der Zeichen während der Segmentierung die Zeichenfragmente verbinden soll. Bestimmt, ob zwei Zeichensegmente überlappen müssen oder nicht, um als Teil des Zeichens interpretiert zu werden, oder ob Zeichenfragmente mit horizontalem Abstand als Teil eines Zeichens wahrgenommen werden sollen oder nicht.
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1 = Überlappung erforderlich (Standard)
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Zeichenfragmente müssen sich anhand des Wertes des Parameters Zeichenfragment-Mindestüberlappung horizontal überlappen.
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2 = Mindestzwischenraum zwischen Zeichen festlegen
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Zeichenfragmente mit horizontalem Abstand können zur Abbildung von Zeichen zusammengeführt werden, wenn es sich um zwei Fragmente handelt, deren Abstand geringer ist, als im Parameter Mindestzwischenraum zwischen Zeichen festgelegt.
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4 = Mindestzwischenraum zwischen Zeichen/Maximalzwischenraum in Zeichen festlegen
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Zeichenfragmente mit horizontalem Abstand können zur Abbildung von Zeichen zusammengeführt werden, wenn es sich um zwei Fragmente handelt, deren Zusammenführung auf den Parameterwerten Mindestzwischenraum zwischen Zeichen und Maximalzwischenraum in Zeichen basiert.
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Zeichenfragment-Mindestüberlappung
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Gibt den Mindestbruchteil (0 – 100; Standard = 0) an, den zwei Zeichenfragmente horizontal überlappen müssen, um als Teil desselben Zeichens zu gelten. Der Standardwert (0) fügt alle Zeichenfragmentpaare zusammen, die sich mindestens ein Pixel überlappen. Größere Werte erfordern eine erheblichere Überlappung der Zeichen. Bei Anwendungen, wo Zeichenpaare mit Absicht horizontal überlappen (auch Unterschneidung genannt), oder in Fällen, wo die Feineinstellung Winkeldrehung und/oder Neigung (typischerweise verursacht durch einen unregelmäßigem Druck) nicht vollständig korrigieren kann, ist der Standardwert erforderlich.
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Maximalzwischenraum in Zeichen
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Gibt auch bei beschädigten Zeichen die maximale horizontale Zwischenraumgröße, die in einem einzelnen Zeichen auftreten kann, in Pixel an (0 – 1000; Standard = 5).
Hinweis: Im häufigsten Anwendungsfall, wo die Zwischenräume, die zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen immer breiter sind als die Zwischenräume in einem aufgeteilten Zeichen, stellen Sie den Parameter Mindestzwischenraum zwischen Zeichen auf den Wert des Parameters Maximalzwischenraum in Zeichen plus 1 ein. Wenn zum Beispiel bei den Zeichen nie innere horizontalen Zwischenräume auftreten, würde der Parameter Maximalzwischenraum in Zeichen auf 0 und der Parameter Mindestzwischenraum zwischen Zeichen auf 1 eingestellt werden.
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Mindestzwischenraum zwischen Zeichen
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Gibt die horizontale Mindestgröße des Zwischenraums in Pixel (0 - 1000; Standard = 0) an, die zwischen zwei Zeichenfragmenten vorhanden sein muss, damit sie verschiedenen Zeichen zugeordnet werden. Der Zwischenraum wird von der rechten Kante des Rechtecks eines Zeichens bis zur linken Kante des Rechtecks des nächsten Zeichens gemessen. Unterschreitet der Abstand zwischen zwei Fragmenten diesen Wert, wird angenommen, dass es sich um Teile desselben Zeichens handelt, es sei denn, das verbundene Zeichen ist zu breit (wie in den Parametern Maximale Zeichenbreite und/oder Mindestseitenverhältnis des Zeichens festgelegt).
Hinweis: Im häufigsten Anwendungsfall, wo die Zwischenräume, die zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen immer breiter sind als die Zwischenräume in einem aufgeteilten Zeichen, stellen Sie den Parameter Mindestzwischenraum zwischen Zeichen auf den Wert des Parameters Maximalzwischenraum in Zeichen plus 1 ein. Wenn zum Beispiel bei den Zeichen nie innere horizontalen Zwischenräume auftreten, würde der Parameter Maximalzwischenraum in Zeichen auf 0 und der Parameter Mindestzwischenraum zwischen Zeichen auf 1 eingestellt werden.
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Mindestgröße Zeichenfragment
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Gibt die minimale Anzahl für Vordergrund-Pixel (d. h.Text-Pixel) an (0–1000, Standard = 15), die ein Zeichenfragment aufweisen muss, um als zu einem Zeichen gehörig zu gelten. Achten Sie beim Einstellen dieses Werts darauf, dass er klein genug ist, damit echte Textfragmente beibehalten werden. Er muss aber groß genug sein, dass kleine Fragmente aus dem Hintergrundrauschen ausgeschlossen werden. Im Falle von Text in Punktmatrix und/oder Text, der kleine Zeichen wie Punkte enthält, wird ein niedrigerer Wert erforderlich sein. Bei Text mit massiven Strichen, bei dem Zeichen nicht dazu neigen sich in mehrere kleinere Teile aufzuteilen, ist ein höherer Wert erforderlich.
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Mindestzeichengröße
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Gibt die minimale Anzahl für Vordergrund-Pixel (d. h.Text-Pixel) an (0–5000; Standard = 30), die ein binarisiertes Zeichen haben muss, um angegeben zu werden. Zeichen mit zu wenigen Pixel werden verworfen. Diese Einstellung kann beim Herausfiltern des Hintergrundrauschens oder anderer nicht-textueller Merkmale hilfreich sein.
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Erweiterte Segmentierung
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Legt weitere Parameter fest, die während der Segmentierung angewendet werden sollen.
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Normalisierungsmodus
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Legt den Modus fest, mit dem das Bild normalisiert werden soll. Bei diesem Vorgang werden Hintergrundabweichungen entfernt, um alle 256 Graustufenwerte zu verwenden (0 – 255).
Hinweis: Für das Trainieren und die Laufzeit wird dieselbe Einstellung empfohlen, da das Ändern der Einstellung nach dem Tainieren u. U. Klassifizierungsprobleme verursacht.
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1 = Keine
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Eine Normalisierung wird nicht ausgeführt.
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2 = Global
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Eine globale Normalisierung wird ausgeführt. Dabei werden Informationen im ganzen Inspektionsbereich und keine lokalen Abweichungen verwendet. Diese Option ist am besten geeignet, wenn Hintergrundfarbe und Text über den ganzen Inspektionsbereich gleichbleibend sind. Die Option ist auch der schnellste Modus.
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4 = Lokal (Standard)
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Eine lokale Normalisierung wird ausgeführt. Dabei werden zur Normalisierung des Bilds Informationen zu jedem lokalen Zeichenrechteck im Inspektionsbereich verwendet. Diese Option entfernt die Hintergrundgradienten, und sollte ausprobiert werden, wenn der Modus Global nicht funktioniert.
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8 = Lokal erweitert
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Eine lokale Normalisierung wird ausgeführt. Dabei werden zur Normalisierung des Bilds Informationen zu jedem lokalen Zeichenrechteck im Inspektionsbereich verwendet, einschließlich Anpassungen nicht nur für den Hintergrund, sondern auch für den Vordergrundkontrast. Diese Option entfernt Hintergrundgradienten und führt Anpassungen bei ungleichmäßigem Textkontrast aus. Dieser Modus benötigt von allen drei Optionen die meiste Zeit für die Ausführung.
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Strichbreitenfilter verwenden
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Legt fest, ob alles aus einem normalisierten Bild entfernt werden soll, das nicht die gleiche Strichbreite hat, wie der Rest des Bilds. Diese Option kann einige Typen von nicht-textuellen Merkmalen, wie zum Beispiel dünne Linien, die andernfalls naheliegende Zeichen verbinden können, entfernen. Diese Option kann auch einige Hintergrundabweichungen mit niedrigem Kontrast entfernen, die andernfalls den Binarisierungsschwellenwert überschreiten und falsche Fragmente bilden und/oder benachbarte Zeichen verbinden könnte. Allerdings kann das Verwenden dieser Option Probleme verursachen, wenn der Text keine gleichbleibende Strichbreite hat und/oder der Kontrast des Textes bedeutend variiert (z. B. Teile mancher Striche sehr undeutlich sichtbar sind).
Hinweis: Für das Trainieren und die Laufzeit wird dieselbe Einstellung empfohlen, da das Ändern der Einstellung nach dem Tainieren u. U. Klassifizierungsprobleme verursacht.
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0 = AUS
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Die Funktion wird alles aus dem Bild entfernen, das nicht die gleiche Strichbreite hat, wie der Rest Fragmente im Bild.
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1 = EIN (Standard)
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Die Funktion wird alles aus dem Bild entfernen, das nicht die gleiche Strichbreite hat, wie der Rest Fragmente im Bild. |
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Randfragmente ignorieren
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Gibt an, ob die Funktion Fragmente, die einen Rand des relevanten Bereichs berühren, vollständig ignoriert. Das Ignorieren solcher Fragmente ist hilfreich, wenn der Inspektionsbereich Nicht-Text-Merkmale, wie etwa Etikettkanten, einschließt.
Hinweis: Erstreckt sich ein Fragment vom Rand des Zeichenrechtecks bis zur Hauptlinie des Texts, wird das Fragment als Zeichen erkannt. Ist dieser Parameter aktiviert, darf das auszuschließende Fragment nicht bis zur Hauptlinie des Texts reichen.
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0 = AUS (Standard)
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Die Funktion wird Randfragmente nicht ignorieren. |
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1 = EIN
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Die Funktion wird Randfragmente ignorieren.
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Binarisierungsschwellenwert
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Gibt einen Prozentmodifizierer (0 – 100; Standard = 50) im Bereich an, der zum Berechnen des Binarisierungschwellenwerts im normalisierten Bild verwendet wird, der das Bild zwischen Vordergrund und Hintergrund binarisiert. Zum Beispiel würde die Standardeinstellung 50 % einen Binarisierungsschwellenwert von ungefähr 128 (in einem Graustufenbereich zwischen 0 und 255) erzeugen, bei 0 gleich Schwarz auf weißem Text, und bei 100 gleich Weiß auf schwarzem Text. Verwendet man einen Wert unter 50 %, verändert sich der Binarisierungsschwellenwert in Richtung schlechter zu lesenden Text und mehr Hintergrund, während ein Wert höher als 50 % weniger Hintergrund und besser zu lesenden Text ergibt. Typischerweise binarisiert der Standardwert das Bild korrekt. In Fällen mit Hintergrundtextur oder anderen Variationen im Hintergrund, kann die Senkung dieses Wertes hilfreich zur Kompensierung der Hintergrundvariationen sein.
Hinweis: Für das Trainieren und die Laufzeit wird dieselbe Einstellung empfohlen, da das Ändern der Einstellung nach dem Tainieren u. U. Klassifizierungsprobleme verursacht.
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Kontrastschwellenwert Zeichenfragment
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Gibt den Mindestkontrastwert an [in Graustufenwerten (0 – 255; Standard = 30)], den ein Fragment relativ zum Binarisierungsschwellenwert haben muss, um als zu einem Zeichen gehörig zu gelten. Jedes Vordergrundpixel eines Fragments wird den Schwellenwert jederzeit einhalten, aber wenn alle Pixel des Fragments sehr nahe dem Schwellenwert liegen, dann wird das Fragment wahrscheinlich eher Rauschen als Text ergeben. Ein Wert von 0 verhindert, dass Fragmente mit niedrigem Kontrast verworfen werden.
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Max. Fragmentabstand zur Grundlinie
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Gibt den Abstand als Prozentsatz der Zeichengröße an (0 – 1000; Standard = 0), den ein Fragment zur „Hauptlinie“ haben kann, die horizontal durch den Text verläuft. Normalerweise wird erwartet, dass Zeichen nach der Feineinstellung (also nach der Phase, wo Winkeldrehung und Neigung kompensiert wurden) auf einer geraden, horizontalen Linie ausgerichtet sind. Es kann jedoch Zeilenflattern vorkommen, wo Zeichen vertikal aus ihren Zeichenpositionen driften. Mit der Standardeinstellung würden diese Zeichenfragmente verworfen werden, da sie nicht entlang der Grundlinie der Zeichen liegen. Erhöht man diese Parametereinstellung, kann die Funktion auch Fragmente behalten, die nicht entlang der Grundlinie der Zeichen liegen.
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Segmentierungsanalysemodus
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Gibt den Typ des auszuführenden Zeichenanalysemodus für die Bestimmung der optimalen Zeichensegmentierung an. Dieser Parameter bestimmt, ob über die Gruppenphase hinaus eine weitere Analyse durchgeführt werden soll oder nicht.
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1 = Minimal
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Führt eine grundlegende Segmentierungsanalyse durch. Beachtet nur die Analyse der Gruppenphase.
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2 = Kamera (Standard)
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Führt eine Analyse der gesamten Zeile einschließlich des Zeichenabstands durch, um die optimale Segmentierung zu bestimmen. Wenn aktiviert, haben die Parameter „Mindestabstand“, „Zeichenabstandstyp“ und „Zeichenabstandsposition“ Auswirkung auf die Funktion.
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Mindestabstand
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Gibt den minimalen Abstand zwischen zwei Zeichen in Pixel an (0 – 1000; Standard = 0), wenn der Abstand basierend auf dem Parameter Zeichenabstandsposition berechnet wird. Unterschreitet der Abstand zwischen zwei Fragmenten diesen Wert, wird angenommen, dass es sich um Teile desselben Zeichens handelt, es sei denn das verbundene Zeichen ist zu breit (wie in den Parametern Maximale Zeichenbreite und/oder Mindestseitenverhältnis des Zeichens festgelegt).
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Zeichenabstandsposition
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Legt fest, wie der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeichen gemessen werden soll. Der Abstand ist die Entfernung zwischen (ungefähr) korrespondierenden oder benachbarten Zeichen und nicht die Entfernung zwischen dem Ende eines Zeichens und dem Anfang des nächsten Zeichens (diese Entfernung wird als Zeichenzwischenraum bezeichnet). Im Falle von Zeichensätzen mit fixem Abstand, bei denen die Zeichen verschiedene Breiten haben, wird der Zeichenabstand nur dann einen konsistenten Wert haben, wenn die entsprechende Abstandsmetrik verwendet wird.
Hinweis: Ist der Parameter Segmentierungsanalysemodus auf Minimal gesetzt, wird dieser Parameter deaktiviert.
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1 = Automatisch (Standard)
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Gibt an, dass eine unbekannte Metrik verwendet wird. Der richtige Abstand kann eine beliebige der anderen Abstandspositionen sein, oder es ist keine konstante Abstandsposition vorhanden (wie es bei dem Abstand von proportionalen Schriftarten der Fall sein kann), und die OCRMax-Funktion wird die entsprechende Abstandsmetrik bestimmen.
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2 = Links zu links
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Legt den Abstand als Entfernung zwischen der linken Seite eines Zeichenrechtecks und der linken Seite des benachbarten Zeichenrechtecks fest.
Hinweis: Die Begriffe „links“ und „rechts“ sind relativ zur durch den Inspektionsbereich definierten Koordinatenachse zu verstehen, d. h.„rechts“ bedeutet in positiver x-Richtung.
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4 = Mitte zu Mitte
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Legt den Abstand als die Entfernung zwischen der Mitte eines Zeichenrechtecks und der Mitte des benachbarten Zeichenrechtecks fest.
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8 = Rechst zu rechts
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Legt den Abstand als die Entfernung zwischen der rechten Seite eines Zeichenrechtecks zur rechten Seite des benachbarten Zeichenrechtecks fest.
Hinweis: Die Begriffe „links“ und „rechts“ sind relativ zur durch den Inspektionsbereich definierten Koordinatenachse zu verstehen, d. h.„rechts“ bedeutet in positiver x-Richtung.
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Zeichenabstandstyp
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Legt fest, ob der Zwischenraum zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen einen einzigen, festen Wert hat oder in Abhängigkeit von den bestimmten Zeichen variiert. Der Abstand ist die Entfernung zwischen (ungefähr) korrespondierenden oder benachbarten Zeichen und nicht die Entfernung zwischen dem Ende eines Zeichens und dem Anfang des nächsten Zeichens (diese Entfernung wird als Zeichenzwischenraum bezeichnet).
Hinweis: Ist der Parameter Segmentierungsanalysemodus auf Minimal gesetzt, wird dieser Parameter deaktiviert.
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1 = Automatisch (Standard)
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Gibt an, dass der Abstandstyp unbekannt ist, wahrscheinlich aber entweder fest oder proportional und nicht variabel ist. Die OCRMax-Funktion wird den besten Typ bestimmen.
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2 = Fest
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Gibt an, dass der Zeichenabstand fest ist, d. h. der Abstand zwischen allen Zeichenpaaren konstant und unabhängig von der Breite der Zeichenrechtecke oder der Zeichen ist. Der Zeichenabstand wird basierend auf dem Parameter Zeichenabstandsposition gemessen.
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4 = Proportional
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Gibt an, dass der Zeichenabstand proportional ist, d. h., der Abstand zwischen einem Zeichenpaar hängt von den jeweiligen Zeichen ab. Als Beispiel kann der Abstand zwischen zwei Kleinbuchstaben „i“ viel kleiner sein als der Abstand zwischen zwei Großbuchstaben „M“.
- Die Abstandsmessungen in einer Zeichenfolge sind nicht konstant. Der Zeichenzwischenraum jedoch – der Abstand zwischen der rechten Seite eines Zeichenrechtecks und der linken Seite des benachbarten Zeichenrechtecks – ist annähernd konstant.
- Die Begriffe „links“ und „rechts“ sind relativ zur durch den Inspektionsbereich definierten Koordinatenachse zu verstehen, d. h.„rechts“ bedeutet in positiver x-Richtung.
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8 = Variabel
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Gibt an, dass in einer Zeichenfolge keine Abstandsmetrik zwischen zwei Zeichen konstant ist. Die Zeichenplatzierung ist z. B. unregelmäßig, und der Zeichenabstand ist weder fest noch proportional. Die OCRMax-Funktion sollte nicht versuchen, den Typ des Zeichenabstandes zu bestimmen.
Hinweis: Variabler Zeichenabstand unterscheidet sich von Automatisch dadurch, dass bei Automatisch von einem entweder festen oder proportionalem Abstand ausgegangen wird, was aber nicht bekannt ist.
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Erweiterte Klassifizierung
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Legt Parameter fest, mit denen man den Klassifizierungsvorgang anpassen kann, d. h. wie Funktion die Zeichen anhand der Unterschiede zwischen trainierten Zeichen und Zeichen im aufgenommenen Bild klassifiziert.
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Größe und Höhe der Klassifizierungsvorlage
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Gibt einen akzeptablen Skalierungsfaktor für die x-Achse (5 - 50; Standard = 10) zwischen den Rechtecken der eingelernten Zeichen und den Rechtecken der Zeichen während der Laufzeit an. Wenn aktiviert, werden nur Zeicheninstanzen berechnet, die diesen Skalierungseinschränkungen entsprechen.
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Größe und Höhe der Klassifizierungsvorlage
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Gibt einen akzeptablen Skalierungsfaktor für die y-Achse (5 - 50; Standard = 18) zwischen den Rechtecken der eingelernten Zeichen und den Rechtecken der Zeichen während der Laufzeit an. Wenn aktiviert, werden nur Zeicheninstanzen berechnet, die diesen Skalierungseinschränkungen entsprechen.
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Seitenverhältnis des Zeichens beibehalten
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Legt fest, ob die Funktion beim Resampling des ausgepackten Bilds das Seitenverhältnis bei laufendem Betrieb einhalten soll oder nicht.
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0 = AUS (Standard)
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Die Funktion wird beim Resampling des ausgepackten Bilds das Seitenverhältnis bei laufendem Betrieb nicht einhalten.
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1 = EIN
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Die Funktion wird beim Resampling des ausgepackten Bilds das Seitenverhältnis bei laufendem Betrieb einhalten.
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Zusätzliche Zeichenprüfung überspringen
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Legt fest, ob die Funktion während der Klassifizierung zusätzliche Zeichenprüfung ausführen soll oder nicht.
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0 = AUS
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Die Funktion führt während der Klassifizierung eine zusätzliche Zeichenprüfung aus, um die Wahrscheinlichkeit von Lesefehlern (d. h. fälschliches Akzeptieren eines Zeichens) zu reduzieren.
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1 = EIN (Standard)
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Die Funktion wird während der Klassifizierung keine zusätzliche Zeichenprüfung ausführen. Bei Benutzung dieser Option können jedoch Lesefehler vorkommen.
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Bildvorverarbeitung
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Legt vor der Klassifizierung eine Funktion zur Vorverarbeitung des Bilds fest.
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0 = Keine
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Die Funktion wird vor der Klassifizierung keine zusätzliche Vorverarbeitung ausführen.
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1 = normalisiertes Histogramm (Standard)
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Die Funktion wird das Bild anhand eines Histogramms normalisieren.
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2 = Median subtrahieren
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Die Funktion wird anhand des Medians der lokalen Umgebung eine Subtraktion ausführen.
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3 = Normalisiertes Histogramm & Median subtrahieren
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Die Funktion wird während der Klassifizierung als Vorverarbeitung sowohl ein normalisiertes Histogramm als auch ein Median subtrahieren ausführen.
Hinweis: Wenn diese Option ausgewählt wird, wird die Histogrammnormalisierung vor der Substrahierung des Median ausgeführt.
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Felderkennung
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Über „Felderkennung“ erfahren Sie, welche Zeichen an den verschiedenen Positionen der Zeichenfolge erwartet werden.
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Nicht-Felderkennungszeichen ignorieren
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Gibt an, ob an jeder Zeichenposition die Ergebnisse auf die Zeichen, die in „Felderkennung“ festgelegt sind, beschränkt werden sollen. Ist diese Option aktiviert, werden alle anderen Zeichen im Zeichensatz unabhängig von ihrer Klassifizierungsgüte ignoriert.
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0 = AUS (Standard)
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Die Funktion soll die Ergebnisse anhand der Einstellungen unter „Felderkennung“ nicht einschränken.
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1 = EIN
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Die Funktion soll die Ergebnisse anhand der Einstellungen unter „Felderkennung“ einschränken.
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Zeichenfolgenlänge
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Legt fest, ob die „Felderkennung“ im Modus mit fester Länge (Standard) oder variabler Länge ausgeführt werden soll.
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0 = Variabel
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Die Funktion arbeitet im Modus „Variable Länge“.
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1 = Fest (Standard)
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Die Funktion arbeitet im Modus „Feste Länge“.
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Maximale Zeichenfolgenlänge
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Legt die maximal zulässige Zeichenfolgenlänge fest (0 – 100; Standard = 25).
Hinweis: Dieser Parameter wird deaktiviert, wenn der Parameter Zeichenfolgenlänge auf Fest gestellt wird.
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Minimale Zeichenfolgenlänge
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Legt die minimal akzeptable Zeichenfolgenlänge fest (0 – 100; Standard = 1).
Hinweis: Dieser Parameter wird deaktiviert, wenn der Parameter Zeichenfolgenlänge auf Fest gestellt wird.
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Erster Feldindex - Maximum
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Legt die Untersequenzen fest, die für die „Felderkennung“ berücksichtigt werden. Die Startposition darf diesen Indexwert nicht überschreiten (0 – 100; Standard = 100).
Hinweis: Dieser Parameter wird deaktiviert, wenn der Parameter Zeichenfolgenlänge auf Fest gestellt wird.
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Letzter Feldindex - Minimum
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Legt die Untersequenzen fest, die für die „Felderkennung“ berücksichtigt werden. Die Startposition darf diesen Indexwert nicht überschreiten (0 – 100; Standard = 0).
Hinweis: Dieser Parameter wird deaktiviert, wenn der Parameter Zeichenfolgenlänge auf Fest gestellt wird.
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